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Buchmalerei und Frauenmystik in Zürich um 1300 : Eine Spurensuche / Gaudenz Freuler

Von: Freuler, Gaudenz [author]Materialtyp: TextTextSprache: DeutschBasel / Berlin Schwabe Verlag 2026Beschreibung: 1 online resource (100 pages)Inhaltstyp: text Medientyp: computer Datenträgertyp: online resourceISBN: 9783796554704 (Online); 9783796554490 (Print)Schlagwörter: Geschichte | MittelalterOnline-Ressourcen: Volltext Schlagwort: Um 1300 erbl�hte Z�rich als Zentrum der Buchkunst. Ausgangspunkt dieses Buchs ist eine Serie von Bildinitialen aus einem Antiphonar aus dem Dominikanerinnenkonvent von Oetenbach in Z�rich. Die auf die Verehrung des Evangelisten Johannes ausgerichtete Ikonographie, interpretierbar �ber Predigten der f�r Oetenbach zust�ndigen Z�rcher Dominikaner, gilt als seltenes Zeugnis der Z�rcher Buchkunst zur Zeit der Manessischen Liederhandschrift. Im zweiten Teil stehen die Bildminiaturen des �Minnemeisters� im Mittelpunkt, der wohl identisch ist mit dem 1. Nachtragsmaler der Manessischen Liederhandschrift. Mit dem Agnes-Zyklus im Antiphonar St. Georgen 5 (Karlsruhe) und einem Katharinen-Vita-Fragment (Frauenfeld) erweist er sich als origineller K�nstler, der f�r seine Bilderfindungen Motive der profanen Minne ins Sakrale der Christusminne �berf�hrte, die bis ins folgende Jahrhundert nachhallten.

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Um 1300 erbl�hte Z�rich als Zentrum der Buchkunst. Ausgangspunkt dieses Buchs ist eine Serie von Bildinitialen aus einem Antiphonar aus dem Dominikanerinnenkonvent von Oetenbach in Z�rich. Die auf die Verehrung des Evangelisten Johannes ausgerichtete Ikonographie, interpretierbar �ber Predigten der f�r Oetenbach zust�ndigen Z�rcher Dominikaner, gilt als seltenes Zeugnis der Z�rcher Buchkunst zur Zeit der Manessischen Liederhandschrift. Im zweiten Teil stehen die Bildminiaturen des �Minnemeisters� im Mittelpunkt, der wohl identisch ist mit dem 1. Nachtragsmaler der Manessischen Liederhandschrift. Mit dem Agnes-Zyklus im Antiphonar St. Georgen 5 (Karlsruhe) und einem Katharinen-Vita-Fragment (Frauenfeld) erweist er sich als origineller K�nstler, der f�r seine Bilderfindungen Motive der profanen Minne ins Sakrale der Christusminne �berf�hrte, die bis ins folgende Jahrhundert nachhallten.

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