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Annexion und Alltag : Das Elsass unter nationalsozialistischer Herrschaft 1940–1944/45 Theresa Ehret

Von: Ehret, Theresa [author]Materialtyp: TextTextSprache: DeutschReihen: Besatzungsgesellschaften ; 2Göttingen Wallstein Verlag 2026Beschreibung: 1 online resource (564 pages)Inhaltstyp: text Medientyp: computer Datenträgertyp: online resourceISBN: 9783835389991 (Online); 9783835360549 (Print)Schlagwörter: GeschichteOnline-Ressourcen: Volltext Schlagwort: Was bedeutet es, in einem annektierten Gebiet zu leben? Der Blick in den kommunalen Raum er�ffnet neue Perspektiven auf die NS-Herrschaft im Elsass. Als das NS-Regime 1940 das Elsass faktisch annektierte, begr��te nur eine Minderheit der Bev�lkerung die neuen Machthaber mit offenen Armen. Doch die als �volksdeutsch� geltenden Els�sser:innen konnten sich dem Zugriff des Regimes nicht entziehen: Leben und �berleben war f�r Einheimische und zugewanderte Deutsche nur in Interaktion mit den Regimeakteur:innen vor Ort m�glich. Mit welchen Anliegen aber konnte man sich an den B�rgermeister wenden, womit brachte man sich eher in Gefahr? Wie ging die Bev�lkerung mit der kirchenfeindlichen Politik des Regimes oder dem Druck um, den Parteiorganisationen beizutreten? Auch der Warenmangel in den Gesch�ften erschwerte den Alltag und erforderte mutige Strategien. Anhand ausgew�hlter St�dte und Gemeinden zeigt sich, wie unterschiedlich �Herrschende� im kommunalen Raum die Vorgaben des Regimes umsetzten und sich dabei von Fanatismus und Gewalt, aber auch von Pragmatismus und Kompromissbereitschaft leiten lie�en. Zugleich agierte die Bev�lkerung flexibel zwischen Anpassung und Selbstbehauptung. So entsteht ein differenziertes Bild der vielf�ltigen Dynamiken, die die els�ssische Gesellschaft unter der nationalsozialistischen Annexionsherrschaft pr�gten.

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Was bedeutet es, in einem annektierten Gebiet zu leben? Der Blick in den kommunalen Raum er�ffnet neue Perspektiven auf die NS-Herrschaft im Elsass. Als das NS-Regime 1940 das Elsass faktisch annektierte, begr��te nur eine Minderheit der Bev�lkerung die neuen Machthaber mit offenen Armen. Doch die als �volksdeutsch� geltenden Els�sser:innen konnten sich dem Zugriff des Regimes nicht entziehen: Leben und �berleben war f�r Einheimische und zugewanderte Deutsche nur in Interaktion mit den Regimeakteur:innen vor Ort m�glich. Mit welchen Anliegen aber konnte man sich an den B�rgermeister wenden, womit brachte man sich eher in Gefahr? Wie ging die Bev�lkerung mit der kirchenfeindlichen Politik des Regimes oder dem Druck um, den Parteiorganisationen beizutreten? Auch der Warenmangel in den Gesch�ften erschwerte den Alltag und erforderte mutige Strategien. Anhand ausgew�hlter St�dte und Gemeinden zeigt sich, wie unterschiedlich �Herrschende� im kommunalen Raum die Vorgaben des Regimes umsetzten und sich dabei von Fanatismus und Gewalt, aber auch von Pragmatismus und Kompromissbereitschaft leiten lie�en. Zugleich agierte die Bev�lkerung flexibel zwischen Anpassung und Selbstbehauptung. So entsteht ein differenziertes Bild der vielf�ltigen Dynamiken, die die els�ssische Gesellschaft unter der nationalsozialistischen Annexionsherrschaft pr�gten.

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