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Erich von dem Bach-Zelewski : Karrieren der Gewalt zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik / von Jan Kreutz [electronic resource]

Von: Kreutz, Jan [author]Mitwirkende(r): Nomos eLibrary (Online service)Materialtyp: TextTextSprache: DeutschReihen: Studien zur Geschichte und Wirkung des Holocaust ; 13Verlag: Göttingen Wallstein Verlag 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 569 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783835358423; 9783835387980Schlagwörter: Geschichte | History | Biografie | Nationalsozialismus | Holocaust | Polen | Gewalt | Wehrmacht | Militär | Kriegsverbrechen | Ostfront | Shoah | SS | Massenmord | Warschauer Aufstand | Novemberpogrome | TäterbiografieAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext
Inhalte:
1 Einleitung -- 2 Name, Konfession und soziale Herkunft -- 3 Selbstentwurf als Held und Mann: Erich von Zelewski (1914 – 1917) -- 4 Konjunkturen des Politischen: Erich von dem Bach-Zelewski (1917 – 1930) -- 5 Manager der Gewalt: Erich von dem Bach (1930 – 1945) -- 6 Neuerfindung in Nürnberg: Erich von dem Bach-Zelewski (1945 – 1949) -- 7 Fazit -- Anhang
Zusammenfassung: Die erste Monografie über einen der Hauptverantwortlichen für den Holocaust hinter der Ostfront im Sommer 1941. Der Werdegang Erich von dem Bach-Zelewskis entspricht in vielerlei Hinsicht einer klassischen Karriere der Gewalt im NS-Staat, gleichwohl hatte er seine Besonderheiten: mit 15 Jahren Freiwilliger im Ersten Weltkrieg, Kämpfer für die völkische Bewegung während der Weimarer Zeit, brutale Rache an politischen Gegnern zu Beginn der NS-Herrschaft, Organisator der Novemberpogrome in Schlesien. Als Höherer SS- und Polizeiführer Russland-Mitte koordinierte Bach-Zelewski die Ermordung der jüdischen Bevölkerung entlang des Mittelabschnitts der Ostfront und als Chef der »Bandenkampfverbände« entwickelte er die Strategie der Entvölkerung ganzer Landstriche, die er im August 1944 bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands anwendete. Auf der Basis akribischer Quellenarbeit zeichnet Jan Kreutz diese Verbrechen minutiös nach. Anhand von teils erstmals ausgewerteten Selbstzeugnissen zeigt er, wie Bach-Zelewski die von ihm angewendete Gewalt schreibend verarbeitete und sich dabei mehrfach neu erfand. Indem die Studie autobiografisches Schreiben als Teil des Gewaltprozesses begreift, fügt sie der Diskussion um die Täter des Holocaust einen neuen Aspekt hinzu.

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1 Einleitung -- 2 Name, Konfession und soziale Herkunft -- 3 Selbstentwurf als Held und Mann: Erich von Zelewski (1914 – 1917) -- 4 Konjunkturen des Politischen: Erich von dem Bach-Zelewski (1917 – 1930) -- 5 Manager der Gewalt: Erich von dem Bach (1930 – 1945) -- 6 Neuerfindung in Nürnberg: Erich von dem Bach-Zelewski (1945 – 1949) -- 7 Fazit -- Anhang

Die erste Monografie über einen der Hauptverantwortlichen für den Holocaust hinter der Ostfront im Sommer 1941. Der Werdegang Erich von dem Bach-Zelewskis entspricht in vielerlei Hinsicht einer klassischen Karriere der Gewalt im NS-Staat, gleichwohl hatte er seine Besonderheiten: mit 15 Jahren Freiwilliger im Ersten Weltkrieg, Kämpfer für die völkische Bewegung während der Weimarer Zeit, brutale Rache an politischen Gegnern zu Beginn der NS-Herrschaft, Organisator der Novemberpogrome in Schlesien. Als Höherer SS- und Polizeiführer Russland-Mitte koordinierte Bach-Zelewski die Ermordung der jüdischen Bevölkerung entlang des Mittelabschnitts der Ostfront und als Chef der »Bandenkampfverbände« entwickelte er die Strategie der Entvölkerung ganzer Landstriche, die er im August 1944 bei der Niederschlagung des Warschauer Aufstands anwendete. Auf der Basis akribischer Quellenarbeit zeichnet Jan Kreutz diese Verbrechen minutiös nach. Anhand von teils erstmals ausgewerteten Selbstzeugnissen zeigt er, wie Bach-Zelewski die von ihm angewendete Gewalt schreibend verarbeitete und sich dabei mehrfach neu erfand. Indem die Studie autobiografisches Schreiben als Teil des Gewaltprozesses begreift, fügt sie der Diskussion um die Täter des Holocaust einen neuen Aspekt hinzu.

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