Das Erbe des Krieges : Die Entstehung, Entwicklung und Transformation der Lebanese Forces Von Einer Miliz in eine Politische Partei.
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TextSprache: DeutschReihen: Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens SeriesVerlag: Wiesbaden : Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 2024Copyright-Datum: ©2024Auflage: 1st edBeschreibung: 1 online resource (462 pages)Inhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783658446420Genre/Form: Fernzugriff | Andere physische Formen: Print version: : Das Erbe des KriegesOnline-Ressourcen: Volltext | Buchcover | Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Heimatbibliothek | Sammlung | Standort | Signatur | Beilagen | Band/Heft | URL | Exemplarnummer | Status | Hinweise | Fälligkeitsdatum | Barcode | Vormerkungen | Rang in Vormerkungen | Semesterapparate | |
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Intro -- Vorwort -- Danksagung -- Inhaltsverzeichnis -- Abkürzungsverzeichnis -- Abbildungsverzeichnis -- 1 Einleitung -- 1.1 Einführung: Milizen und politische Parteien im Libanon -- 1.2 Fragestellung und Zielsetzung -- 1.3 Forschungsstand und Relevanz -- 1.4 Material und Methodik -- 1.5 Vorgehen und Aufbau der Arbeit -- 1.6 Transkription -- 2 Vom Krieg zum Frieden und von der Miliz zur Partei: Transformationsprozesse aus konzeptioneller Perspektive -- 2.1 Das Erbe des Krieges: Krieg und Frieden als Räume der Transformation -- 2.2 Aus Milizen entstehen Parteien: Transformationen der Akteure im und nach dem Krieg -- 2.2.1 Warlords und Milizen als Gewaltorganisationen in Bürgerkriegen -- 2.2.2 Macht und Herrschaft in bewaffneten Gruppen -- 2.2.3 Prozesse der Transformation von Milizen zu Parteien -- 2.3 Politische Eliten und Parteien nach dem Krieg -- 2.4 Generationen und Generationskonflikte zwischen Krieg und Frieden -- 2.5 Untersuchungsschema: Struktur, Mitglieder und Ideologie -- 3 Politische Eliten, Parteien und Herrschaftsmuster im Libanon des 19. und 20. Jahrhunderts -- 3.1 Politik und Gesellschaft im Libanon vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zum französischen Mandat -- 3.2 Eliten und Klientelismus im Wandel -- 3.3 Politische Parteien und die Modernisierung der Herrschaftsverhältnisse -- 3.4 Die 1950er bis 1970er Jahre: Konflikte der Vorkriegszeit -- 4 Phase I: Der libanesische Bürgerkrieg und der Aufstieg der Lebanese Forces unter Baschir Gemayel (1976-1982) -- 4.1 Historischer Kontext: Der Libanon im Bürgerkrieg von 1975 bis 1982 -- 4.2 Struktur: Vom Milizverbund zur zentralisierten Gewaltorganisation -- 4.2.1 Gründungsphase und Zusammenschluss der christlichen Milizen -- 4.2.2 Die Entwicklung parastaatlicher Strukturen: Die zivilen Projekte der LF -- 4.2.3 Institutionalisierung und Zentralisierung des Herrschaftsapparates.
4.3 Mitglieder: Generationenwechsel von politischen zu militärischen Eliten -- 4.3.1 Traditionelle politische Eliten und die neue Generation einer militärischen Klasse -- 4.3.2 Von Zivilisten zu Teilzeitsoldaten: Sozialisierung im Krieg und soziale Struktur -- 4.3.3 Vom Milizführer zum Staatspräsidenten: Baschir Gemayel -- 4.4 Ideologie: Vom christlichen Widerstand zum Libanesischen Widerstand -- 4.4.1 Das Konzept des Widerstandes der Lebanese Forces -- 4.4.2 Konfessionalisierung: Die Idee des christlichen Libanons -- 4.4.3 Der nationale Anspruch: Der „neue Libanon" -- 4.4.4 Symbolik -- 4.5 Zusammenfassung der Entwicklungen zwischen 1976 und 1982 -- 5 Phase II: Hochzeit und Niedergang der Lebanese Forces im und nach dem Bürgerkrieg (1983-1994) -- 5.1 Historischer Kontext: Zwischen Stagnation und Kriegsende (1983-1994) -- 5.1.1 Die „Zeit der Milizen" und die Verstetigung des Krieges -- 5.1.2 Die „Verhöflichung der Krieger": Das Friedensabkommen von Ṭāʼif und die Nachkriegszeit -- 5.2 Struktur: Professionalisierung und Bürokratisierung - die Lebanese Forces als Institution -- 5.2.1 Neue Institutionen: Die Weiterentwicklung und Überlagerung bestehender Strukturen -- 5.2.2 Bürokratisierung und Personalisierung: Die „integrierte Institution" -- 5.2.3 Transformation: Demobilisierung nach dem Krieg und Parteiaufbau -- 5.3 Mitglieder: Der Krieg als Beruf und die Sozialisierung einer neuen Generation -- 5.3.1 Die Fragmentierung der christlichen Gemeinschaft: Die Zeit der Intifāḍ as und der Kampf um die Macht und das Überleben -- 5.3.2 Die zweite Generation der Lebanese Forces: Neue Eliten, neue Rekruten und Konflikte mit den bisherigen Milizionären -- 5.3.3 Samir Geagea: Vom „Ausgeschlossenen" zum Milizführer -- 5.3.4 Die „Generation des Krieges" nach dem Krieg -- 5.4 Ideologie: Die Rückbesinnung auf den christlichen Widerstand.
5.4.1 Die Rekonfessionalisierung des Widerstandes: Das christliche Projekt -- 5.4.2 „Eine Institution für die Zukunft": Die LF und der „neue Libanon" -- 5.4.3 Die Zivilisierung der LF nach Ṭāʼif: Das politische Projekt -- 5.5 Zusammenfassung der Entwicklungen zwischen 1983 und 1994 -- 6 Phase III: Untergrund und Opposition im Libanon der zweiten Republik unter syrischer Besatzung (1994-2005) -- 6.1 Historischer Kontext: Die zweite libanesische Republik (1994-2005) -- 6.2 Struktur: Von einer Untergrundbewegung zur Untergrundorganisation -- 6.2.1 Verbot der Partei und Auflösung der Strukturen: Die Lebanese Forces als Untergrundbewegung zwischen 1994 und 1998 -- 6.2.2 Die Entwicklung zu einer Untergrundorganisation um 2000: Führungskreise und Zellstrukturen -- 6.2.3 Politische Partizipation: Die Teilnahme an Wahlen und Allianzen mit anti-syrischen Gruppen -- 6.3 Mitglieder: Eine neue Generation an der Macht und die Jugendbewegung -- 6.3.1 Exil und Flucht: Die Führungskader des Krieges ohne Perspektive -- 6.3.2 Die neue Generation der Lebanese Forces: Die „temporäre" Führung und die Jugend -- 6.3.3 Samir Geagea und Sethrida Tawk-Geagea: Machtübergabe in der Familie -- 6.3.4 Innere Konkurrenz um die Macht -- 6.4 Ideologie: Zwischen Neuerfindung und Kriegsnostalgie -- 6.4.1 Das neue Narrativ: die „Reinigung" von der Vergangenheit -- 6.4.2 Ziviler Widerstand, Opfermythos und Zukunftsprojekte -- 6.4.3 Politische Programmatik: Systemopposition gegen den syrischen Einfluss -- 6.4.4 Unterstützung durch den maronitischen Patriarchen -- 6.4.5 Symbolik und Propaganda in den neuen Medien der 1990er Jahre -- 6.5 Zusammenfassung der Entwicklungen zwischen 1994 und 2005 -- 7 Phase IV: Wiederaufbau und Etablierung (2005-2018) -- 7.1 Historischer Kontext Libanon 2005-2018: Die Krise als Normalität.
7.2 Struktur: Wiederaufbau und Institutionalisierung des Parteiapparates -- 7.2.1 Wiederaufbau der Partei zwischen 2005 und 2011: Adhoc-Strukturen -- 7.2.2 Parteisatzung 2011: Die Fortexistenz der Milizstrukturen in der Partei? -- 7.2.3 Institutionalisierung und Anpassung an das Politische nach 2012: „al-Makīna" zwischen Theorie und Praxis -- 7.3 Mitglieder: Vier Generationen in einer Partei - die Etablierten der ersten und zweiten Generation des Krieges, Aufsteiger und Jugend -- 7.3.1 Etablierte Mitglieder in Führungspositionen -- 7.3.2 Der Aufstieg der dritten Generation von 1994-2005 im neuen Parteiapparat -- 7.3.3 Die vierte Generation: Quereinsteiger und die Jugend als Zukunft der Partei? -- 7.3.4 Samir Geagea: Die Neuerfindung als Politiker -- 7.3.5 Die Mitglieder der Lebanese Forces im Jahr 2018 -- 7.4 Ideologie: Zwischen Realpolitik, Modernisierung und Kriegsnostalgie -- 7.4.1 Narrative über die Geschichte der Lebanese Forces: Bürgerkrieg und Nachkriegszeit als Bezugspunkte -- 7.4.2 Ideologie, Identität und Selbstbild: Der „alltägliche" und der „fortwährende" Widerstand -- 7.4.3 Politisches Programm: Zwischen Konfession und Nation -- 7.5 Zusammenfassung der Entwicklungen zwischen 2005 und 2018 -- 8 Fazit: Das Erbe des Krieges zwischen Vergangenheit und Zukunft -- 8.1 Struktur: Institutionalisierung als wiederkehrender Prozess -- 8.2 Mitglieder: Generationelle Kontinuität und Personenkult -- 8.3 Ideologie: Reaktualisierung und flexible Adaption -- 8.4 Diskussion: Die Verstetigung des Kriegserbes und politische Stagnation -- Verzeichnis der geführten Interviews -- Literaturverzeichnis.
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