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_2doi
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100 1 _aStrebel, Bernhard
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_969387
245 1 0 _aGewalt im KZ und eine humanitäre Rettungsaktion
_bDas Außenlager Watenstedt, der Lagerkomplex Neuengamme und die Aktion Weiße Busse
_cBernhard Strebel
264 _aGöttingen
_bWallstein Verlag
_c2026
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500 _aE-Book / Zugriff nur im Lesesaal
520 0 _a�ber die dramatische Zuspitzung der Gewaltverh�ltnisse in zwei Konzentrationslagern in den letzten Kriegsmonaten und das Dilemma einer unerwartet erfolgreichen Rettungsaktion. Das nahezu unbekannte Au�enlager des KZ Neuengamme in Watenstedt (Salzgitter) wurde im Mai 1944 eingerichtet. In riesigen Werkshallen der Stahlwerke Braunschweig (Reichswerke Hermann G�ring) mussten m�nnliche und weibliche H�ftlinge H�lsen f�r schwere Bomben und Granaten herstellen. Weitgehend unbemerkt blieben bislang die Teilaufl�sung des Au�enlagers Ende 1944 und seine Umwandlung in ein Tr�mmerbeseitigungs- und Krankenlager. In der Folge stieg die Zahl der Todesf�lle exponentiell an. Um im �berf�llten KZ Neuengamme f�r die Sammlung skandinavischer Gefangener Platz zu schaffen, n�tigte die SS das Schwedische Rote Kreuz Ende M�rz 1945, 1.370 Schwerkranke mit den Wei�en Bussen nach Watenstedt zu bringen. Beiden Geschichten geht Bernhard Strebel erstmals systematisch nach und fragt dabei nach den Auspr�gungen struktureller und k�rperlicher Gewalt. Ebenfalls thematisiert werden die Krankentransporte aus den Au�enlagern und die Etablierung von Schonungsbl�cken f�r arbeitsunf�hige H�ftlinge in Neuengamme. Bei der Aktion Wei�e Busse stellt der Autor die unver�ndert aktuelle Frage nach den M�glichkeiten und Implikationen von Hilfsbem�hungen in totalit�ren Regimen. Seine Studie hinterfragt g�ngige Narrative und korrigiert sie nach eingehender Quellenkritik zum Teil grundlegend.
653 _aGeschichte
856 _zVolltext
_uhttps://doi.org/10.5771/9783835388888
942 _cEB
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