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100 1 _aSuciyan, Talin
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245 1 0 _aArmenierinnen und Armenier in der Türkei
_bPostgenozidale Gesellschaft, Politik und Geschichte
_c Talin Suciyan. In Zusammenarbeit mit Sibel Türker. Übersetzt von Jörg Heinemann
264 _aBerlin
_bDe Gruyter
_c2021
300 _a294 Seiten
336 _aText
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520 _aTalin Suciyan stellt eine andere Geschichte der T�rkei vor, eine Geschichte, in deren Zentrum die �berlebenden des V�lkermordes an den Armenierinnen und Armeniern im Jahre 1915 sowie deren Nachfahren und ihre Quellen stehen. Suciyan hat erstmals die Ver�ffentlichungen des Istanbuler Patriarchates, zahlreiche armenischsprachige Zeitschriften, Jahrb�cher und weitere schriftliche Prim�rquellen sowie eigene Interviews mit Quellen aus t�rkischen staatlichen Archiven zusammengebracht und wissenschaftlich ausgewertet. Anhand dieses umfangreichen Materials zeigt sie, dass der Alltag der armenischen Community wie der gesamten t�rkischen Gesellschaft gepr�gt ist von der permanenten Leugnung des V�lkermordes, die den t�rkischen Staat vor, aber auch nach der Gr�ndung der Republik auf allen Ebenen durchzieht. Welche Art von Gesellschaft hat sich so in den letzten hundert Jahren gebildet? Und wie haben �berlebende und Nachkommen in dieser Leugnungsgesellschaft gelebt? Talin Suciyan wurde 2015 an der Ludwig-Maximilian-Universit�t in M�nchen zur Dr. phil. promoviert und hat sich dort im November 2019 habilitiert. Am dortigen Institut f�r den Nahen und Mittleren Osten ist sie derzeit (Fr�hjahr 2021) als Akademische Oberr�tin auf Zeit und Privatdozentin t�tig. "Mit vielen Beispielen aus dem Alltag zeichnet Suciyan nach, was das bedeutet hat: Razzien, die Enteignung von Immobilien der Gemeinde, die Entf�hrung schulpflichtiger M�dchen, die willk�rlich praktizierte Wehrpflicht f�r die Mitglieder der Minderheiten, das Verbot von Armenischen Publikationen. [...] Das Ziel war: Die Armenier sollten assimiliert werden oder das Land verlassen. [...] Talin Suciyan zeigt in ihrer weit ausholenden Studie, wie die Armenier trotz antiarmenischer Kampagnen �berleben konnten und �berlebten."Rainer Hermann, "Wie soll man in so einem Land leben k�nnen?" (FAZ, 8. April 2016)
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