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245 1 4 _aDie Shoah und die DDR
_bAkteure und Aushandlungen im Antifaschismus
_cvon Alexander Walther
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490 _aBuchenwald und Mittelbau-Dora | Forschungen und Reflexionen
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500 _aE-Book / Zugriff nur im Lesesaal
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505 0 _aEinleitung -- I. Nachkriegszeit und Pluralität -- II. Verborgene Präsenz. Die Shoah im Antifaschismus -- III. Umbruch – Generationswechsel – Selbstbehauptung. Die Thematisierung der Shoah am Ende der DDR -- Schlussbetrachtung -- Danksagung -- Abkürzungsverzeichnis -- Abbildungsverzeichnis -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Personenregister
520 _aÜber das Erinnern jüdischer Überlebender der Shoah in der DDR als eigensinnige Praxis. Geschichte war ein streng reguliertes Feld in der DDR. Auch der staatlich forcierte Antifaschismus ließ, so die Annahme, kaum Spielräume für abweichende Narrative. Wie konnten daher jüdische Verfolgungserfahrungen und antifaschistische Überzeugungen unter staatssozialistischen Vorzeichen verhandelt und artikuliert werden? Welche Rolle spielten jüdische Überlebende in der DDR in der kulturellen Auseinandersetzung mit der Shoah und dem Nationalsozialismus? Diesen Fragen geht Alexander Walther in seiner Studie nach. Ausgehend von Nachlässen und Egodokumenten zeichnet er die Handlungsoptionen und Motivationen vor allem jüdischer, vereinzelt auch nicht-jüdischer Akteurinnen und Akteure nach. Neben einer Analyse früher Formen der Erinnerung und Wissensvermittlung stehen die Arbeiten des Schriftstellers Arnold Zweig, der Sängerin Lin Jaldati, des Historikers Helmut Eschwege, des Journalisten Heinz Knobloch sowie die Aktivitäten einzelner DDR-Verlage im Mittelpunkt der Arbeit. Dieser multiperspektivische Zugang zeigt, welche Strategien es gab, ein politisch vernachlässigtes und gesellschaftlich unerwünschtes Thema dennoch öffentlich zu platzieren und Akzente zu setzen. Dabei wird auch das Spannungsfeld zwischen eigensinnigem Handeln und teils parteiloyalen, mitunter schmerzhaften Zugeständnissen untersucht.
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