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100 1 _aMaier, Matthias
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245 1 4 _aDas vergessene Exposé
_bLeben des Stanislaus Göppert (1881–1958)
_cvon Matthias Maier
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250 _a1. Auflage 2025
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505 0 _a1. Einleitung -- 2. Kindheit und Jugend (1881 – 1900) -- 3. Schwieriger Anfang, der Krieg und starke Frauen (1900 – 1918) -- 4. Göppert – ein sozialer Unternehmer? -- 5. Göppert – der Kommunalpolitiker (1919 – 1933) -- 6. Göppert und der Nationalsozialismus I – „Alter Kämpfer“ und Erster Beigeordneter (1932 – 1945) -- 7. Göppert und der Nationalsozialismus II – Das Exposé (1933 – 1945) -- 8. Der „Retter von Waldkirch“ (April 1945) -- 9. Die Entnazifizierung Göpperts (1945 – 1948) -- 10. Zeit der Ehrungen – die letzten Jahre (1949 – 1958) -- 11. Nachspiel: „Wir sind schon wieder da!“ (1957) -- 12. Fazit -- Anhang 1: Dokumente -- Anhang 2: Vita Stanislaus Göppert -- Anhang 3: Stanislaus Göppert – Ämter und Ehrenämter -- Abkürzungsverzeichnis -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Bildnachweise -- Dank
520 _aAus dem Vorwort von Prof. Dr. Heiko Haumann Stanislaus Göppert war ein Mensch mit vielen Gesichtern. Geboren in Schweighausen als uneheliches Kind einer Dienstmagd arbeitete er sich in Waldkirch zu einem erfolgreichen Unternehmer hoch. Als Kommunalpolitiker zählte er in der Weimarer Republik zu den Liberalen, wechselte dann jedoch zur NSDAP und wurde stellvertretender Bürgermeister. Verschiedentlich half er Gegnern des nationalsozialistischen Regimes und trug als „Retter von Waldkirch“ dazu bei, dass Waldkirch am 21. April 1945 bei der Besetzung durch französische Soldaten nicht zerstört wurde. Dafür erhielt er 1950 die Ehrenbürgerwürde. Um im Ent­na­zi­fizierungsverfahren unbelastet zu bleiben, deutete Göppert manche Vorgänge zu seinen Gunsten um oder leugnete sie sogar. War er ein Opportunist, der sein Mäntelchen nach dem Wind hängte, oder passte er sich den jeweiligen Verhältnissen an, ohne seine soziale und humane Grundeinstellung aufzugeben? Sorgfältig wertet Matthias Maier sämtliche vorhandenen Quellen aus. Die Lücken füllt er nicht mit spekulativen Behauptungen, sondern bemüht sich, über Vergleiche mit anderen Lebensläufen und unter Berücksichtigung der Lebenswelten, in denen sich Göppert bewegte, begründete Vermutungen darzulegen. Auch wenn vieles fragmentarisch bleiben muss, gelingt es ihm dadurch, Stanislaus Göpperts Persönlichkeit in die geschichtliche Entwicklung einzubetten, sein Verhalten abgewogen zu würdigen und offene Fragen sichtbar zu machen. Zum Autor Geboren 1960 in Freiburg, aufgewachsen im Schwarzwald, Vater von drei Söhnen. 1980 – 1986 Studium der Geschichte und der Germanistik; viele Jahre in der außerschulischen politischen Bildung tätig; 2003 – 2018 Lehrer am Beruflichen Schulzentrum Waldkirch; 2018 – 2023 Abordnung an das Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Schule und Bildung. Seit 1.12.2023 pensioniert. Recherchiert und schreibt zu regionalgeschicht­lichen Themen mit Schwerpunkt Nationalsozialismus. Mit­autor des 2020 erschienenen und von Wolfram Wette herausgegebenen Bandes „‚Hier war doch nichts!‘ – Waldkirch im Nationalsozialismus“. 2021 Ver­öffentlichung einer Studie über den Freiburger Rassenforscher Johann Schaeuble im verlag regionalkultur. Im Herbst desselben Jahres Verleihung des ersten Preises des Landespreises für Heimatforschung. 2022 Veröffentlichung eines historisch-politischen Romans unter dem Titel „Klagfrei“, verfasst nach wahren Ereignissen während der 1848er-Revolution in Baden.
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