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100 1 _aKowalczuk, Ilko-Sascha
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245 1 0 _aWalter Ulbricht
_bDer kommunistische Diktator
_cIlko-Sascha Kowalczuk
264 _a[München]
_bC.H.Beck
_c2024
300 _a956 Seiten
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505 _aVorbemerkungen Die Grundtorheit der Epoche. Einleitung 1. Von der KPD zur SED (1945/46) 2. Von der SBZ zur DDR (1946-1949) 3. Stalins Gebiet (1949-1953) 4. Die Krisen im Sozialismus (1953-1961) 5. Der neue Traum vom Sozialismus (1960-1968) 6. Die Ablösung als Parteichef (1969-1973) Persönliches Editionshinweise Anmerkungen Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Personen- und Ortsregister
520 _aWIE DIE DDR WURDE, WAS SIE WAR Walter Ulbricht prägte die deutsche und europäische Geschichte im 20. Jahrhundert wie nur wenige andere. Der erste Band von Ilko-Sascha Kowalczuks monumentaler Biographie ist auf ein fulminantes öffentliches Echo gestoßen. Nun folgt der zweite Band, der zeigt, wie der deutsche Kommunist zum kommunistischen Diktator wurde. Als er 1945 aus der sowjetischen Emigration nach Deutschland zurückkam, war Ulbricht bereits der für Moskau wichtigste Funktionär der deutschen Kommunisten. Er betrieb unter Anleitung Stalins die Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED und gründete die DDR. Er schlug den Volksaufstand vom 17. Juni 1953 nieder und ließ die Mauer bauen, die für immer mit seinem Namen verbunden bleiben wird. Ilko-Sascha Kowalczuk hat dieses exemplarische Leben im Zeitalter der Extreme so gründlich erforscht wie noch keiner vor ihm. Seine beeindruckende Studie wird auf lange Zeit ein Standardwerk bleiben: zur Geschichte der DDR, des deutschen Kommunismus und des 20 . Jahrhunderts. Ab Frühling 1945 konnte Walter Ulbricht seinen langgehegten Traum verfolgen: ein kommunistisches Deutschland zu schaffen. Als Stalins wichtigster Mann in der sowjetisch besetzten Zone wurde er zum eigentlichen Staatsgründer der DDR, der allerdings erst 1960 auch formell zum obersten Funktionär aufstieg. Immer wieder konnte er seine Macht behaupten, so beim Aufstand vom 17. Juni 1953 , der gegen seine Herrschaft gerichtet war. Als sie 1960/61 erneut in Gefahr geriet, errichtete er die Mauer. Anschließend erfand sich Ulbricht neu und versuchte als "Landesvater" die DDR im begrenzten Rahmen zu verändern. Er scheiterte an seinen konservativen Gegenspielern in der SED-Spitze. Der Sturz Ulbrichts 1970/71 war allerdings nicht nur dieser mächtigen, von Moskau unterstützten Gruppe geschuldet - denn Ulbricht war inzwischen krank und alt. Kowalczuks Biographie zeichnet nicht nur all diese politischen Entwicklungen präzise und quellennah nach, sie zeigt auch, wie Ulbricht abseits des Protokolls lebte, wer die wichtigsten Menschen in seinem Umfeld waren und warum die Geschichte der DDR und des Kommunismus ohne Kenntnis der Biographie Ulbrichts nicht zu verstehen ist. "Kowalczuks Ulbricht ist ein Glücksfall für die Geschichtsschreibung." Alexander Cammann , Die ZEIT Die erste umfassende wissenschaftliche Biographie Wie es zur DDR-Gründung, zum Volksaufstand 1953, zum Mauerbau 1961 und zur Entmachtung Ulbrichts 1971 kam Auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen Viele Quellen erstmals ausgewertet Sehr gut lesbar geschrieben Von einem der führenden Forscher zur Geschichte des deutschen Kommunismus und der DDR
600 _aUlbricht, Walter
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610 _aSozialistische Einheitspartei Deutschlands
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