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Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik / von Maik Tändler [electronic resource]

Von: Tändler, Maik [author]Mitwirkende(r): Nomos eLibrary (Online service)Materialtyp: TextTextSprache: DeutschReihen: Beiträge zur Geschichte des 20. JahrhundertsVerlag: Göttingen Wallstein Verlag 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 468 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783835358232; 9783835387867Schlagwörter: Geschichte | History | CDU | Konservative Revolution | Konservatismus | AfD | Neue Rechte | Rechtsradikalismus | Republikaner | CSU | Criticón | konservativ | Reaktion | nationalistisch | reaktionär | Kubitschek | SchnellrodaAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext
Inhalte:
Einleitung -- I. Die Erfindung der Konservativen Revolution -- II. Konservative Revolution und Zeitgeschichtsschreibung -- III. Gegen die Vergangenheitsbewältigung -- IV. Intellektuelle Rechte und konservative Politik -- V. Die rechtsintellektuelle Sammlung bei der ›Welt‹ -- VI. Publizistische Konsolidierung nach 1968 -- VII. »Nationale Identität« -- Schluss -- Dank -- Quellen und Literatur -- Abkürzungen -- Personenverzeichnis
Zusammenfassung: Mohlers Rolle als Netzwerker zwischen Liberalkonservativen und Nationalisten lässt die Geschichte der bundesrepublikanischen Rechten neu verstehen. Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod gilt Armin Mohler noch immer als Vordenker der Neuen Rechten in Deutschland. Der 1920 in der Schweiz geborene Publizist inszenierte sich nach 1945 als Erbwahrer jenes in der Weimarer Republik grassierenden Radikalnationalismus, den er unter dem Begriff der »Konservativen Revolution« in die Bundesrepublik hinüberzuretten versuchte. Damit avancierte er zeitweilig zu einer der einflussreichsten Stimmen am rechten Rand des politischen Spektrums. Maik Tändler rekonstruiert die Geschichte der rechtsintellektuellen Netzwerke um Mohler, ihre Sammlungs- und Mobilisierungsversuche unter den Bedingungen einer sich schnell wandelnden politischen Öffentlichkeit und ihr Verhältnis zum weiteren Feld eines sich liberalisierenden Konservatismus. Die Herausbildung einer Neuen Rechten seit den 1970er Jahren erweist sich dabei weniger als Formwandel des »alten« Rechtsradikalismus der frühen Bundesrepublik, sondern vielmehr als Reaktion auf die langfristige und nicht immer geradlinige Entmischung von liberaldemokratischem Konservatismus und antiliberalem Rechtskonservatismus.
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Einleitung -- I. Die Erfindung der Konservativen Revolution -- II. Konservative Revolution und Zeitgeschichtsschreibung -- III. Gegen die Vergangenheitsbewältigung -- IV. Intellektuelle Rechte und konservative Politik -- V. Die rechtsintellektuelle Sammlung bei der ›Welt‹ -- VI. Publizistische Konsolidierung nach 1968 -- VII. »Nationale Identität« -- Schluss -- Dank -- Quellen und Literatur -- Abkürzungen -- Personenverzeichnis

Mohlers Rolle als Netzwerker zwischen Liberalkonservativen und Nationalisten lässt die Geschichte der bundesrepublikanischen Rechten neu verstehen. Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod gilt Armin Mohler noch immer als Vordenker der Neuen Rechten in Deutschland. Der 1920 in der Schweiz geborene Publizist inszenierte sich nach 1945 als Erbwahrer jenes in der Weimarer Republik grassierenden Radikalnationalismus, den er unter dem Begriff der »Konservativen Revolution« in die Bundesrepublik hinüberzuretten versuchte. Damit avancierte er zeitweilig zu einer der einflussreichsten Stimmen am rechten Rand des politischen Spektrums. Maik Tändler rekonstruiert die Geschichte der rechtsintellektuellen Netzwerke um Mohler, ihre Sammlungs- und Mobilisierungsversuche unter den Bedingungen einer sich schnell wandelnden politischen Öffentlichkeit und ihr Verhältnis zum weiteren Feld eines sich liberalisierenden Konservatismus. Die Herausbildung einer Neuen Rechten seit den 1970er Jahren erweist sich dabei weniger als Formwandel des »alten« Rechtsradikalismus der frühen Bundesrepublik, sondern vielmehr als Reaktion auf die langfristige und nicht immer geradlinige Entmischung von liberaldemokratischem Konservatismus und antiliberalem Rechtskonservatismus.

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