Vom Kolonialismus zum "Schwarzen Frankreich" : Eine Geschichte Frankreichs und seiner ehemaligen Kolonie Französisch-Westafrika / Armin Osmanovic, Odile Jolys
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TextSprache: DeutschGöttingen Wallstein Verlag 2026Beschreibung: 1 online resource (246 pages)Inhaltstyp: text Medientyp: computer Datenträgertyp: online resourceISBN: 9783835389724 (Online); 9783835360075 (Print)Schlagwörter: GeschichteOnline-Ressourcen: Volltext Schlagwort: Das �Schwarze Frankreich� ist heute ein selbstbewusster Teil der franz�sischen Gesellschaft, der �ber die Zukunft des Landes mitentscheidet. Die Zeit des franz�sischen Kolonialismus pr�gt Frankreich und Westafrika bis heute: In Westafrika hat sie wirtschaftlich abh�ngige Klein- und Kleinststaaten mit autorit�ren F�hrern hervorgebracht. In diesen postkolonialen Verh�ltnissen scheint eine umfassende Freiheit – verstanden als individuelle Selbstbestimmung und �berwindung von Knappheit – auch viele Jahre sp�ter unm�glich. Vielen Westafrikaner:innen bleibt als Weg zur Freiheit nur die Migration. In Frankreich ist seither eine gro�e Schwarze Minderheit entstanden. Bei den Wahlen im Jahr 2024 scheiterte der rechtsextreme Rassemblement National (RN) �berraschend eindeutig – dazu beigetragen haben auch migrantische Bev�lkerungsgruppen, die mehrheitlich Parteien der Mitte und der Linken gew�hlt haben. Rechtspopulisten, Rechtsextreme und Faschisten wollen indes die Zeit zur�ckdrehen und ein wei�es Europa schaffen, in dem Schwarze Menschen nur geduldet sind. Im Kontext der wirtschaftlichen, sozialen und �kologischen Systemkrise und der Weigerung der alten politischen Klasse, neue Wege zu gehen, kommen sie einer m�glichen Macht�bernahme immer n�her. Das �Schwarze Frankreich� wird in B�ndnissen der liberalen Mitte und der Linken dar�ber mitentscheiden, ob die Lust auf Freiheit �ber die Furcht vor ihr siegt.
| Buchcover | Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Heimatbibliothek | Sammlung | Standort | Signatur | Beilagen | Band/Heft | URL | Exemplarnummer | Status | Hinweise | Fälligkeitsdatum | Barcode | Vormerkungen | Rang in Vormerkungen | Semesterapparate | |
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| E-Books | MWN Osteuropa Online-Ressource | E-26-e00537 (Regal durchstöbern(Öffnet sich unterhalb)) | Verfügbar | 77270 |
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Das �Schwarze Frankreich� ist heute ein selbstbewusster Teil der franz�sischen Gesellschaft, der �ber die Zukunft des Landes mitentscheidet. Die Zeit des franz�sischen Kolonialismus pr�gt Frankreich und Westafrika bis heute: In Westafrika hat sie wirtschaftlich abh�ngige Klein- und Kleinststaaten mit autorit�ren F�hrern hervorgebracht. In diesen postkolonialen Verh�ltnissen scheint eine umfassende Freiheit – verstanden als individuelle Selbstbestimmung und �berwindung von Knappheit – auch viele Jahre sp�ter unm�glich. Vielen Westafrikaner:innen bleibt als Weg zur Freiheit nur die Migration. In Frankreich ist seither eine gro�e Schwarze Minderheit entstanden. Bei den Wahlen im Jahr 2024 scheiterte der rechtsextreme Rassemblement National (RN) �berraschend eindeutig – dazu beigetragen haben auch migrantische Bev�lkerungsgruppen, die mehrheitlich Parteien der Mitte und der Linken gew�hlt haben. Rechtspopulisten, Rechtsextreme und Faschisten wollen indes die Zeit zur�ckdrehen und ein wei�es Europa schaffen, in dem Schwarze Menschen nur geduldet sind. Im Kontext der wirtschaftlichen, sozialen und �kologischen Systemkrise und der Weigerung der alten politischen Klasse, neue Wege zu gehen, kommen sie einer m�glichen Macht�bernahme immer n�her. Das �Schwarze Frankreich� wird in B�ndnissen der liberalen Mitte und der Linken dar�ber mitentscheiden, ob die Lust auf Freiheit �ber die Furcht vor ihr siegt.
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