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Eine Frage der Weltordnung : Flucht und humanitärer Interventionismus im Mittleren Osten 1979-1991 / von Agnes Bresselau von Bessendorf [electronic resource]

Von: Bresselau von Bessendorf, Agnes [author]Mitwirkende(r): Nomos eLibrary (Online service)Materialtyp: TextTextSprache: DeutschVerlag: Göttingen Wallstein Verlag 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 415 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783835359260; 9783835388772Schlagwörter: Geschichte | History | Flüchtlinge | Iran | Golfkrieg | Afghanistan | Internationale Politik | Krieg | Diaspora | Irak | Hilfsorganisation | Westeuropa | Humanitäre Hilfe | Geflüchtete | Flüchtlingslager | Fluchtpolitik | Notkorridor | SchutzzoneAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext
Inhalte:
Einleitung -- 1. Flucht als Weltordnungsfrage: Akteure, Diskurse und Konzepte internationaler Steuerung -- 2. Internationale Organisationen und transnationale Netzwerke humanitärer Hilfe im Mittleren Osten -- 3. Grenzenlos? Humanitäre Hilfe für afghanische Geflüchtete und die Perforierung staatlicher Souveränität -- 4. Vergessener Krieg und unsichtbare Geflüchtete im Iran und Irak -- 5. Flucht im Mittleren Osten, Europa und der Weg in eine neue (humanitäre) Weltordnung (1986 – 1991) -- Fazit -- Dank -- Anhang
Zusammenfassung: Um die heutige Fluchtpolitik zu verstehen, muss man in den Mittleren Osten der 1980er Jahre blicken.Wer Geschichte und Gegenwart von Flucht, humanitärer Hilfe und internationaler Politik verstehen will, muss den Blick auf den Mittleren Osten in den 1980er Jahren richten: Hier entstanden Ideen zur präventiven Bekämpfung von Fluchtursachen, zu einem Recht auf humanitäre Hilfe und einer Pflicht zur Intervention. Das Konzept der Notkorridore und Schutzzonen für Geflüchtete, um die in aktuellen Konflikten stets aufs Neue gerungen wird, wurde damals erdacht und erstmals in die Praxis umgesetzt. Die Autorin untersucht die komplexen Fluchtkonstellationen des Afghanistan-Kriegs (1979-1989), des Iran-Irak-Kriegs (1980-1988) und des zweiten Golfkriegs (1990/91) erstmals in einem gemeinsamen Analyserahmen. Sie gibt Einblick in die tägliche Arbeit humanitärer Hilfsorganisationen in den Flüchtlingslagern der Region, ihre Vernetzung mit der afghanischen und kurdischen Diaspora in Westeuropa und ihre Bedeutung für die internationale Politik. Auf diese Weise entsteht ein Gesamtpanorama von Flucht und humanitärer Hilfe in dieser Region, die bis heute die europäische und globale Fluchtpolitik maßgeblich prägen.
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Einleitung -- 1. Flucht als Weltordnungsfrage: Akteure, Diskurse und Konzepte internationaler Steuerung -- 2. Internationale Organisationen und transnationale Netzwerke humanitärer Hilfe im Mittleren Osten -- 3. Grenzenlos? Humanitäre Hilfe für afghanische Geflüchtete und die Perforierung staatlicher Souveränität -- 4. Vergessener Krieg und unsichtbare Geflüchtete im Iran und Irak -- 5. Flucht im Mittleren Osten, Europa und der Weg in eine neue (humanitäre) Weltordnung (1986 – 1991) -- Fazit -- Dank -- Anhang

Um die heutige Fluchtpolitik zu verstehen, muss man in den Mittleren Osten der 1980er Jahre blicken.Wer Geschichte und Gegenwart von Flucht, humanitärer Hilfe und internationaler Politik verstehen will, muss den Blick auf den Mittleren Osten in den 1980er Jahren richten: Hier entstanden Ideen zur präventiven Bekämpfung von Fluchtursachen, zu einem Recht auf humanitäre Hilfe und einer Pflicht zur Intervention. Das Konzept der Notkorridore und Schutzzonen für Geflüchtete, um die in aktuellen Konflikten stets aufs Neue gerungen wird, wurde damals erdacht und erstmals in die Praxis umgesetzt. Die Autorin untersucht die komplexen Fluchtkonstellationen des Afghanistan-Kriegs (1979-1989), des Iran-Irak-Kriegs (1980-1988) und des zweiten Golfkriegs (1990/91) erstmals in einem gemeinsamen Analyserahmen. Sie gibt Einblick in die tägliche Arbeit humanitärer Hilfsorganisationen in den Flüchtlingslagern der Region, ihre Vernetzung mit der afghanischen und kurdischen Diaspora in Westeuropa und ihre Bedeutung für die internationale Politik. Auf diese Weise entsteht ein Gesamtpanorama von Flucht und humanitärer Hilfe in dieser Region, die bis heute die europäische und globale Fluchtpolitik maßgeblich prägen.

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