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Besatzungszeit und Autonomiebewegungen im Gebiet von Rheinland-Pfalz 1918–1930 / hrsg. von Ute Engelen, Walter Rummel [electronic resource]

Mitwirkende(r): Engelen, Ute [editor] | Rummel, Walter [editor] | Nomos eLibrary (Online service)Materialtyp: TextTextSprache: DeutschReihen: Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften ; 123Verlag: Ubstadt-Weiher Verlag Regionalkultur 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 360 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783955055127; 9783748960447Schlagwörter: Regionalgeschichte | Regional History | Politik | Gesellschaft | Autonomie | Wirtschaft | Rheinland-Pfalz | Besatzung | Ersten WeltkriegAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext
Inhalte:
Einleitung -- Erster Weltkrieg und Besatzungszeit aus französischer Perspektive -- „Die Pfalz wird nur dann dem Reiche erhalten werden, wenn sie Bayern erhalten wird“. Die Sicht der bayerischen Staatsregierung auf die Besatzung im Rheinland -- Unbekannte Quellen in Pariser Archiven -- „The Best Cared For Army“ – der „Third Army Carnival“ 1919 in Koblenz: Reformpolitisch motivierte Fürsorgemaßnahmen für die US-Streitkräfte -- Pfälzische Geldscheine der Inflationszeit 1923 -- Konkurs infolge der französischen Besatzung? Empirische Unternehmensanalyse und Richtigstellung historischer Schuldzuschreibungen -- Die katholische Kirche in der Pfalz und die französische Besatzungsmacht nach dem Ersten Weltkrieg -- Der lange Schatten der Germania: Bingen während der Besatzungszeit 1918 –1930 -- Mannheim und die Auswirkungen der französischen Rheinlandbesatzung 1918–1923 -- Die Birkenfelder Republik 1919 Französische Dokumente zur Autonomiebewegung in der oldenburgischen Provinz Birkenfeld unter französischer Militärverwaltung -- 1923: „Separatismus“ im oldenburgischen Landesteil Birkenfeld unter französischer Militärverwaltung im Spiegel französischer Quellen -- Pirmasens und das gewalttätige Ende der Autonomiebewegung am 12. Februar 1924 -- Adolf Bley –Pazifismus und Autonomie in der Pfalz -- SPD und Autonomiebewegung -- Der Clive-Report vom Januar 1924. Die Pfalzfrage als Thema der britischen Außenpolitik -- Besatzung und „Separatismus“ im Spiegel zeitgenössischer Publizistik -- „Die Erinnerung an eine große Vergangenheit soll Großes schaffen in der Zukunft“. Kriegerdenkmäler in der Pfalz während der französischen Besatzung -- Lehren aus der Vergangenheit – Das Erbe der rheinisch-pfälzischen Autonomiebewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg -- Literaturverzeichnis -- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren -- Abkürzungsverzeichnis -- Abbildungsnachweis
Zusammenfassung: Dieser Band enthält Vorträge einer Tagung vom November 2022 zur Geschichte der alliierten Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg im heute rheinland-pfälzischen Raum. Das Thema ist weit entfernt davon, ausgeforscht zu sein. So werden in den hier vorgelegten Beiträgen auch bislang vernachlässigte Quellen privater Herkunft und aus französischen Archiven berücksichtigt. Im ersten Abschnitt wird die Besatzungszeit politisch in den Blick genommen – aus der Perspektive Frankreichs und Bayerns, zu dem damals die Pfalz gehörte, sowie der USA. Der zweite thematische Block fokussiert die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen des verlorenen Krieges und der Besatzungszeit. Im dritten Teil des Tagungsbands stehen die Autonomiebestrebungen im Mittelpunkt, die bei aller Verschiedenheit eine Annäherung an Frankreich anstrebten. Ein abschließender Themenkomplex befasst sich mit Erinnerungen an die Besatzung des linksrheinischen Gebiets. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterstützte Frankreich, nicht zuletzt eingedenk der Erfahrungen aus der Zwischenkriegszeit, die Autonomiebewegung nicht mehr. Durch die Gründung von Rheinland-Pfalz sowie der Europäischen Gemeinschaft und durch die Aussöhnung mit Frankreich wurden wesentliche Forderungen, die vormals als „Separatismus“ und „Vaterlandsverrat“ geschmäht worden waren, am Ende doch umgesetzt. Das Leid, das ihre Anhänger erdulden mussten, erfuhr jedoch erst spät eine Anerkennung.
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Einleitung -- Erster Weltkrieg und Besatzungszeit aus französischer Perspektive -- „Die Pfalz wird nur dann dem Reiche erhalten werden, wenn sie Bayern erhalten wird“. Die Sicht der bayerischen Staatsregierung auf die Besatzung im Rheinland -- Unbekannte Quellen in Pariser Archiven -- „The Best Cared For Army“ – der „Third Army Carnival“ 1919 in Koblenz: Reformpolitisch motivierte Fürsorgemaßnahmen für die US-Streitkräfte -- Pfälzische Geldscheine der Inflationszeit 1923 -- Konkurs infolge der französischen Besatzung? Empirische Unternehmensanalyse und Richtigstellung historischer Schuldzuschreibungen -- Die katholische Kirche in der Pfalz und die französische Besatzungsmacht nach dem Ersten Weltkrieg -- Der lange Schatten der Germania: Bingen während der Besatzungszeit 1918 –1930 -- Mannheim und die Auswirkungen der französischen Rheinlandbesatzung 1918–1923 -- Die Birkenfelder Republik 1919 Französische Dokumente zur Autonomiebewegung in der oldenburgischen Provinz Birkenfeld unter französischer Militärverwaltung -- 1923: „Separatismus“ im oldenburgischen Landesteil Birkenfeld unter französischer Militärverwaltung im Spiegel französischer Quellen -- Pirmasens und das gewalttätige Ende der Autonomiebewegung am 12. Februar 1924 -- Adolf Bley –Pazifismus und Autonomie in der Pfalz -- SPD und Autonomiebewegung -- Der Clive-Report vom Januar 1924. Die Pfalzfrage als Thema der britischen Außenpolitik -- Besatzung und „Separatismus“ im Spiegel zeitgenössischer Publizistik -- „Die Erinnerung an eine große Vergangenheit soll Großes schaffen in der Zukunft“. Kriegerdenkmäler in der Pfalz während der französischen Besatzung -- Lehren aus der Vergangenheit – Das Erbe der rheinisch-pfälzischen Autonomiebewegungen nach dem Zweiten Weltkrieg -- Literaturverzeichnis -- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren -- Abkürzungsverzeichnis -- Abbildungsnachweis

Dieser Band enthält Vorträge einer Tagung vom November 2022 zur Geschichte der alliierten Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg im heute rheinland-pfälzischen Raum. Das Thema ist weit entfernt davon, ausgeforscht zu sein. So werden in den hier vorgelegten Beiträgen auch bislang vernachlässigte Quellen privater Herkunft und aus französischen Archiven berücksichtigt. Im ersten Abschnitt wird die Besatzungszeit politisch in den Blick genommen – aus der Perspektive Frankreichs und Bayerns, zu dem damals die Pfalz gehörte, sowie der USA. Der zweite thematische Block fokussiert die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen des verlorenen Krieges und der Besatzungszeit. Im dritten Teil des Tagungsbands stehen die Autonomiebestrebungen im Mittelpunkt, die bei aller Verschiedenheit eine Annäherung an Frankreich anstrebten. Ein abschließender Themenkomplex befasst sich mit Erinnerungen an die Besatzung des linksrheinischen Gebiets. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterstützte Frankreich, nicht zuletzt eingedenk der Erfahrungen aus der Zwischenkriegszeit, die Autonomiebewegung nicht mehr. Durch die Gründung von Rheinland-Pfalz sowie der Europäischen Gemeinschaft und durch die Aussöhnung mit Frankreich wurden wesentliche Forderungen, die vormals als „Separatismus“ und „Vaterlandsverrat“ geschmäht worden waren, am Ende doch umgesetzt. Das Leid, das ihre Anhänger erdulden mussten, erfuhr jedoch erst spät eine Anerkennung.

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