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Dr. Otto Mauthe und die »Euthanasie« in Grafeneck : Eine unrühmliche Verwandtschaft / von Manfred Henne [electronic resource]

Von: Henne, Manfred [author]Mitwirkende(r): Nomos eLibrary (Online service)Materialtyp: TextTextSprache: DeutschVerlag: Ubstadt-Weiher Verlag Regionalkultur 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 174 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783955055424; 9783748964650Schlagwörter: Regionalgeschichte | Regional History | Nationalsozialismus | Euthanasie | Deportation | Otto Mauthe | Grafeneck | T4Andere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext
Inhalte:
Hitlers Erlass zur »Euthanasie« -- Chronik der »Euthanasie« in Grafeneck -- Die historische Bedeutung des Innenministeriums für die Durchführungder »Euthanasie«-Morde in Württemberg, bzw. Baden -- Geistige Wurzeln der NS-»Euthanasie« -- Der Augenzeuge -- Der Appell des Bischofs von Galen -- Der Appell des Landesbischofs Theophil Wurm -- Spurensuche einer Verwandtschaft -- Die beruflichen Stationen und Mitgliedschaften des Otto Mauthe -- Beschlagnahme Grafenecks zur Tötungsanstalt -- Anweisung zur »Verlegung« -- Spruchkammer des Oberlandesgerichts Tübingen -- Der Grafeneckprozess zur »Euthanasie« vor dem Oberlandesgericht Tübingen vom 8. Juni bis 6. Juli 1949 im Fall Dr. Otto Mauthe -- Aussage Dr. Mauthe -- URTEIL -- I. Die Tötung von »Geisteskranken« durch den Nationalsozialismus -- II. Die Durchführung der Aktion in Württemberg -- 1. Die Massentötungen -- 2. Grafeneck -- 3. Einzeltötungen -- 4. Kinder-»Euthanasie« -- 5. Die rechtliche Beurteilung der Aktion T4 -- 6. Benachrichtigung von Angehörigen -- 7. Zurückhaltung der Arbeitsfähigen -- Gerichtliche Bewertung des Dr. Mauthe -- Anweisung des Innenministers -- Anträge und Verfügungen im Fall Dr. Mauthe -- Gewährung der Strafaussetzung -- BESCHLUSS -- Fazit -- Anhang - Presseberichte -- Anhang - Biografien aus Grafeneck
Zusammenfassung: Ein weiteres düsteres Kapitel des nationalsozialistischen Terrors war die Aktion T4, die sogenannte »Vernichtung unwerten Lebens«. Die Tötungsanstalt In Grafeneck bestand von Januar bis Dezember 1940. 10.654 behinderte Menschen wurden durch Gas getötet. Einer der maßgeblichen Initiatoren war Dr. Otto Mauthe. Er bearbeitete und unterzeichnete die erforderlichen Verwaltungsmaßnahmen und bereitete die Deportationen vor. Im Grafeneckprozess wurde er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Aus gesundheitlichen Gründen wurde dem Schreibtischtäter Straffreiheit gewährt und das Urteil zu Lasten der Staatskasse aufgehoben. Ein typischer Fall einer Reihe von Strafprozessen, in denen das Urteil von der Staatsanwaltschaft kassiert wurde.
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Hitlers Erlass zur »Euthanasie« -- Chronik der »Euthanasie« in Grafeneck -- Die historische Bedeutung des Innenministeriums für die Durchführungder »Euthanasie«-Morde in Württemberg, bzw. Baden -- Geistige Wurzeln der NS-»Euthanasie« -- Der Augenzeuge -- Der Appell des Bischofs von Galen -- Der Appell des Landesbischofs Theophil Wurm -- Spurensuche einer Verwandtschaft -- Die beruflichen Stationen und Mitgliedschaften des Otto Mauthe -- Beschlagnahme Grafenecks zur Tötungsanstalt -- Anweisung zur »Verlegung« -- Spruchkammer des Oberlandesgerichts Tübingen -- Der Grafeneckprozess zur »Euthanasie« vor dem Oberlandesgericht Tübingen vom 8. Juni bis 6. Juli 1949 im Fall Dr. Otto Mauthe -- Aussage Dr. Mauthe -- URTEIL -- I. Die Tötung von »Geisteskranken« durch den Nationalsozialismus -- II. Die Durchführung der Aktion in Württemberg -- 1. Die Massentötungen -- 2. Grafeneck -- 3. Einzeltötungen -- 4. Kinder-»Euthanasie« -- 5. Die rechtliche Beurteilung der Aktion T4 -- 6. Benachrichtigung von Angehörigen -- 7. Zurückhaltung der Arbeitsfähigen -- Gerichtliche Bewertung des Dr. Mauthe -- Anweisung des Innenministers -- Anträge und Verfügungen im Fall Dr. Mauthe -- Gewährung der Strafaussetzung -- BESCHLUSS -- Fazit -- Anhang - Presseberichte -- Anhang - Biografien aus Grafeneck

Ein weiteres düsteres Kapitel des nationalsozialistischen Terrors war die Aktion T4, die sogenannte »Vernichtung unwerten Lebens«. Die Tötungsanstalt In Grafeneck bestand von Januar bis Dezember 1940. 10.654 behinderte Menschen wurden durch Gas getötet. Einer der maßgeblichen Initiatoren war Dr. Otto Mauthe. Er bearbeitete und unterzeichnete die erforderlichen Verwaltungsmaßnahmen und bereitete die Deportationen vor. Im Grafeneckprozess wurde er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Aus gesundheitlichen Gründen wurde dem Schreibtischtäter Straffreiheit gewährt und das Urteil zu Lasten der Staatskasse aufgehoben. Ein typischer Fall einer Reihe von Strafprozessen, in denen das Urteil von der Staatsanwaltschaft kassiert wurde.

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