Das Reichsland Elsaß-Lothringen 1870/71–1918 von Harald Bruckert [electronic resource]
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TextSprache: DeutschVerlag: Ubstadt-Weiher Verlag Regionalkultur 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 216 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783955055066; 9783748953777Schlagwörter: Regionalgeschichte | Regional History | 19. Jahrhundert | 20. Jahrhundert | Deutsches Kaiserreich | Historie | Straßburg | Colmar | MetzAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext | Buchcover | Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Heimatbibliothek | Sammlung | Standort | Signatur | Beilagen | Band/Heft | URL | Exemplarnummer | Status | Hinweise | Fälligkeitsdatum | Barcode | Vormerkungen | Rang in Vormerkungen | Semesterapparate | |
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Vorwort -- I. Das Elsaß und Lothringenvon der Römerzeit bis ins 19. Jahrhundert -- II. Der deutsch-französische Kriegund die Gründung des Reichslands -- III. Kleine Landeskunde Elsaß-Lothringens -- IV. Regierung und Verwaltung 1871 bis 1911 -- V. Straßburg –Von der Provinzstadt zur Metropole -- VI. Deutsche und französische Kultur im Elsaß -- VII. Wirtschaft, Handel und Verkehr -- VIII. Die Verfassung von 1911 -- IX. Die Zabern-Affäre 1913/14 -- X. Elsaß-Lothringen im Ersten Weltkrieg -- XI. Die Rückkehr der Franzosen 1918/19 -- XII. Der konfliktreiche Weg zurückin das fremd gewordene Frankreich 1918–1940 -- XIII. Bilanz -- Literatur -- Anmerkungen
Durch den siegreichen Krieg gegen Frankreich von 1870/71 gewann der neugegründete deutsche Nationalstaat das Elsaß und Teile Lothringens zurück, die seit dem Frühmittelalter zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört hatten, im 17. und 18. Jahrhundert aber an Frankreich gefallen waren. Fast ein halbes Jahrhundert lang, von 1871 bis 1918, bildete Elsaß-Lothringen nun als „Reichsland“ einen Teil des Deutschen Kaiserreiches. Dieses Buch zeigt, dass die „Reichslandzeit“ keineswegs nur eine Episode war, sondern eine kulturelle Blütezeit, die neben dem Hochmittelalter und dem 16. Jahrhundert zu den großen Epochen der elsässischen Geschichte zählt. Der Aufstieg von der Provinzstadt zur großzügig ausgebauten Landeshauptstadt mit neuer Universität schuf erst die Voraussetzungen für die heutige Rolle Straßburgs als „Hauptstadt Europas“ (Eurométropole). Nicht nur in Straßburg, auch in Colmar, Metz und zahlreichen weiteren Städten und Dörfern erinnern Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Wassertürme, Schulen und Bahnhöfe bis heute an den Ausbau der Infrastruktur in diesen Jahrzehnten. Mit der (späten) Verfassungsreform von 1911 wurde Elsaß-Lothringen ein weitgehend selbständiger Bundesstaat des Deutschen Reiches. Vor allem die junge Generation der Elsässer und Lothringer schien bereits für die neuen Verhältnisse gewonnen, als die Zäsur des Ersten Weltkrieges den Dingen eine andere Wendung gab. Nach vier Jahren Krieg und Militärherrschaft begrüßten Teile der reichsländischen Bevölkerung die einmarschierenden französischen Truppen im November 1918 als Befreier.
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