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    <title>Vom Kolonialismus zum "Schwarzen Frankreich"</title>
    <subTitle>Eine Geschichte Frankreichs und seiner ehemaligen Kolonie Französisch-Westafrika</subTitle>
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    <extent>1 online resource (246 pages)</extent>
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  <abstract>Das ï¿½Schwarze Frankreichï¿½ ist heute ein selbstbewusster Teil der franzï¿½sischen Gesellschaft, der ï¿½ber die Zukunft des Landes mitentscheidet. Die Zeit des franzï¿½sischen Kolonialismus prï¿½gt Frankreich und Westafrika bis heute: In Westafrika hat sie wirtschaftlich abhï¿½ngige Klein- und Kleinststaaten mit autoritï¿½ren Fï¿½hrern hervorgebracht. In diesen postkolonialen Verhï¿½ltnissen scheint eine umfassende Freiheit – verstanden als individuelle Selbstbestimmung und ï¿½berwindung von Knappheit – auch viele Jahre spï¿½ter unmï¿½glich. Vielen Westafrikaner:innen bleibt als Weg zur Freiheit nur die Migration. In Frankreich ist seither eine groï¿½e Schwarze Minderheit entstanden. Bei den Wahlen im Jahr 2024 scheiterte der rechtsextreme Rassemblement National (RN) ï¿½berraschend eindeutig – dazu beigetragen haben auch migrantische Bevï¿½lkerungsgruppen, die mehrheitlich Parteien der Mitte und der Linken gewï¿½hlt haben. Rechtspopulisten, Rechtsextreme und Faschisten wollen indes die Zeit zurï¿½ckdrehen und ein weiï¿½es Europa schaffen, in dem Schwarze Menschen nur geduldet sind. Im Kontext der wirtschaftlichen, sozialen und ï¿½kologischen Systemkrise und der Weigerung der alten politischen Klasse, neue Wege zu gehen, kommen sie einer mï¿½glichen Machtï¿½bernahme immer nï¿½her. Das ï¿½Schwarze Frankreichï¿½ wird in Bï¿½ndnissen der liberalen Mitte und der Linken darï¿½ber mitentscheiden, ob die Lust auf Freiheit ï¿½ber die Furcht vor ihr siegt.</abstract>
  <note type="statement of responsibility">Armin Osmanovic, Odile Jolys</note>
  <note>E-Book / Zugriff nur im Lesesaal</note>
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    <topic>Geschichte</topic>
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