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    <title>Zum Umgang mit der deutschen Kolonialvergangenheit</title>
    <subTitle>Gegenwärtige und historische Perspektiven</subTitle>
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  <abstract>Von der Spurensuche zur Geschichtskultur: Wo liegt das deutsche koloniale Erbe und warum streiten wir gegenwï¿½rtig so heftig und widersprï¿½chlich darï¿½ber? Restitutionsdebatten, Straï¿½enumbenennungen, Denkmalstï¿½rze – die Auseinandersetzung mit Deutschlands kolonialem Erbe ist in den vergangenen Jahren intensiv gefï¿½hrt worden. Doch um die jï¿½ngsten Konflikte zu verstehen, reicht ein Blick auf die Kolonialzeit allein nicht aus. Die Beitrï¿½ger*innen dieses Bandes vollziehen daher einen entscheidenden Perspektivwechsel: Ihr Blick richtet sich nicht allein auf die Phase des Hochimperialismus, sondern die Nachgeschichte des Kolonialismus seit 1945 und der gegenwï¿½rtige Umgang mit der Kolonialvergangenheit werden in den Mittelpunkt gestellt. In den damit offen gelegten Konfliktlinien zeigt sich, wie unter anderem in der Presse, in Schulbï¿½chern und in Kultureinrichtungen um die Deutung der deutschen Kolonialvergangenheit gerungen wurde und wird. So wird deutlich, dass das ï¿½ffentliche Erinnern keinem geradlinigen Verlauf folgte, sondern vielmehr Phasen der Rechtfertigung, des Vergessens und der kritischen Auseinandersetzung durchlief. In der Verbindung aktueller Debatten in Namibia und Tansania mit lokal- und regionalgeschichtlichen Analysen aus Deutschland entsteht eine neue Topografie der Geschichtskultur des deutschen Kolonialismus. Ein notwendiger Beitrag zu einer Debatte, die historische Tiefe verlangt.</abstract>
  <note type="statement of responsibility">Nicole Garretón, Johannes Jansen, Alina Marktanner</note>
  <note>E-Book / Zugriff nur im Lesesaal</note>
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    <topic>Geschichte</topic>
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      <title>Historische Bildung und Public History 5</title>
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