02573nam a2200301 4500001001800000003001700018005001700035007001500052008004100067020002700108020002600135024003100161040001600192245015400208264004000362300003400402336002600436337002600462338003600488490004600524500003700570520148800607653001502095700004002110700003402150700003502184856005202219978-3-8353-6039-6Wallstein Verlag20260701145334.0cr nn 008ma|||260321e20260318gw |||||o|||||||| ||ger|| a9783835389908 (Online) a9783835360396 (Print)7 a10.5771/97838353899082doi cRU-1090710610aZum Umgang mit der deutschen KolonialvergangenheitbGegenwärtige und historische PerspektivencNicole Garretón, Johannes Jansen, Alina Marktanner aGöttingenbWallstein Verlagc2026 a1 online resource (244 pages) atextbtxt2rdacontent acomputerbc2rdamedia aonline resourcebcr2rdacarrier0 aHistorische Bildung und Public Historyv5 aE-Book / Zugriff nur im Lesesaal0 aVon der Spurensuche zur Geschichtskultur: Wo liegt das deutsche koloniale Erbe und warum streiten wir gegenw�rtig so heftig und widerspr�chlich dar�ber? Restitutionsdebatten, Stra�enumbenennungen, Denkmalst�rze – die Auseinandersetzung mit Deutschlands kolonialem Erbe ist in den vergangenen Jahren intensiv gef�hrt worden. Doch um die j�ngsten Konflikte zu verstehen, reicht ein Blick auf die Kolonialzeit allein nicht aus. Die Beitr�ger*innen dieses Bandes vollziehen daher einen entscheidenden Perspektivwechsel: Ihr Blick richtet sich nicht allein auf die Phase des Hochimperialismus, sondern die Nachgeschichte des Kolonialismus seit 1945 und der gegenw�rtige Umgang mit der Kolonialvergangenheit werden in den Mittelpunkt gestellt. In den damit offen gelegten Konfliktlinien zeigt sich, wie unter anderem in der Presse, in Schulb�chern und in Kultureinrichtungen um die Deutung der deutschen Kolonialvergangenheit gerungen wurde und wird. So wird deutlich, dass das �ffentliche Erinnern keinem geradlinigen Verlauf folgte, sondern vielmehr Phasen der Rechtfertigung, des Vergessens und der kritischen Auseinandersetzung durchlief. In der Verbindung aktueller Debatten in Namibia und Tansania mit lokal- und regionalgeschichtlichen Analysen aus Deutschland entsteht eine neue Topografie der Geschichtskultur des deutschen Kolonialismus. Ein notwendiger Beitrag zu einer Debatte, die historische Tiefe verlangt. aGeschichte1 aGarret�n, Nicoleeeditor4edt1 aJansen, Johanneseeditor4edt1 aMarktanner, Alinaeeditor4edt zVolltextuhttps://doi.org/10.5771/9783835389908