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    <title>Reiner, radikaler, intensiver?</title>
    <subTitle>Das Mittelalter der Gegenkultur</subTitle>
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  <abstract>Was geschieht, wenn eine historische Epoche plï¿½tzlich zu Pop wird und zum Materialreservoir fï¿½r militante politische Spektakel? Das Mittelalter ist nicht nur eine Epoche, sondern auch ein Kï¿½rzel fï¿½r ein affektives Regime, fï¿½r starke, ansteckende Gefï¿½hle – und das nicht nur im 19. Jahrhundert, der Hochzeit der zuerst romantischen und dann religiï¿½sen und nationalen Begeisterung fï¿½r Mï¿½nche, Ritter, Ketzer und ihre vermeintlich ï¿½echterenï¿½ Lebensformen. Auch Utopien von der Wiedergewinnung authentischeren alternativen Lebens in den 1970er und 1980er Jahren haben sich enthusiastisch auf mittelalterliche Vorbilder bezogen. Sie sahen in ihnen Vorlï¿½ufer, ï¿½Traditionenï¿½ und ï¿½Wurzelnï¿½ der Bewegungen und Subkulturen, die mit ihren gewalttï¿½tigen Auftritten damals in ganz Europa fï¿½r Schlagzeilen sorgten. Bezï¿½ge auf ein rebellisches wildes Mittelalter waren in den Protestbewegungen weit verbreitet, zusammen mit neuen Darstellungsformen von Gefï¿½hl, politischen Affekten, Evokationen von ï¿½Authentizitï¿½tï¿½ und ï¿½Reinheitï¿½. Was verbindet die radikalen Armutsbewegungen des hohen und spï¿½ten Mittelalters mit den militanten Aktivistinnen und Aktivisten – und wie hat die Mediï¿½vistik darauf reagiert?</abstract>
  <note type="statement of responsibility">Valentin Groebner</note>
  <note>E-Book / Zugriff nur im Lesesaal</note>
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    <topic>Geschichte</topic>
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      <title>Das mittelalterliche Jahrtausend 13</title>
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