02275nam a2200277 4500001001800000003001700018005001700035007001500052008004100067020002700108020002600135024003100161040001600192100003600208245008700244264004000331300003300371336002600404337002600430338003600456490004100492500003700533520136000570653001501930856005201945978-3-8353-6010-5Wallstein Verlag20260701142000.0cr nn 008ma|||260314e20260121gw |||||o|||||||| ||ger|| a9783835393288 (Online) a9783835360105 (Print)7 a10.5771/97838353932882doi cRU-109071061 aGroebner, Valentineauthor4aut10aReiner, radikaler, intensiver?bDas Mittelalter der GegenkulturcValentin Groebner aGöttingenbWallstein Verlagc2026 a1 online resource (57 pages) atextbtxt2rdacontent acomputerbc2rdamedia aonline resourcebcr2rdacarrier0 aDas mittelalterliche Jahrtausendv13 aE-Book / Zugriff nur im Lesesaal0 aWas geschieht, wenn eine historische Epoche pl�tzlich zu Pop wird und zum Materialreservoir f�r militante politische Spektakel? Das Mittelalter ist nicht nur eine Epoche, sondern auch ein K�rzel f�r ein affektives Regime, f�r starke, ansteckende Gef�hle – und das nicht nur im 19. Jahrhundert, der Hochzeit der zuerst romantischen und dann religi�sen und nationalen Begeisterung f�r M�nche, Ritter, Ketzer und ihre vermeintlich �echteren� Lebensformen. Auch Utopien von der Wiedergewinnung authentischeren alternativen Lebens in den 1970er und 1980er Jahren haben sich enthusiastisch auf mittelalterliche Vorbilder bezogen. Sie sahen in ihnen Vorl�ufer, �Traditionen� und �Wurzeln� der Bewegungen und Subkulturen, die mit ihren gewaltt�tigen Auftritten damals in ganz Europa f�r Schlagzeilen sorgten. Bez�ge auf ein rebellisches wildes Mittelalter waren in den Protestbewegungen weit verbreitet, zusammen mit neuen Darstellungsformen von Gef�hl, politischen Affekten, Evokationen von �Authentizit�t� und �Reinheit�. Was verbindet die radikalen Armutsbewegungen des hohen und sp�ten Mittelalters mit den militanten Aktivistinnen und Aktivisten – und wie hat die Medi�vistik darauf reagiert? aGeschichte zVolltextuhttps://doi.org/10.5771/9783835393288