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    <title>Zentraleuropäischer Zionismus und jüdisch-arabische Verständigung vor der Staatsgründung Israels</title>
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  <abstract>Die Forderung nach ï¿½Verstï¿½ndigung mit den Arabernï¿½ war eines der herausragendsten Kennzeichen des zentraleuropï¿½ischen Zionismus – das Buch entfaltet ein Panorama von Menschen, Motiven, Konzeptionen und Hoffnungen. Verstï¿½ndigungï¿½ – so lautete ein verbreitetes Losungswort im zentraleuropï¿½ischen Zionismus. Dies war nicht kongruent mit dem Plï¿½doyer für ein binationales Gemeinwesen, das viel Aufmerksamkeit erfahren hat. Anja Siegemund weitet den Blick auf ï¿½Verstï¿½ndigungszionismusï¿½ und beleuchtet dessen Gesamtgewebe in seiner Vielschichtigkeit: Wertesysteme, Kontexte und Netzwerke sowie Programmatik und Fraktionen. Sie geht den Herausforderungen und Zï¿½suren vom Fin de Siï¿½cle bis zur Gründung des Staates Israel sowie den politischen Engagements und Kontroversen seiner Protagonist:innen nach – nicht zuletzt deren Ambivalenzen und Unsicherheiten. Was implizierten sie mit ï¿½Verstï¿½ndigungï¿½, welche Mï¿½glichkeiten sahen sie dafür, wie stellten sie sich die jüdisch-arabischen Beziehungen vor? Thematisiert werden damalige grundlegende Debatten und Konflikte, die nicht an Aktualitï¿½t eingebü.t haben: um die politische Verfassung des Landes, Bevï¿½lkerungsmehrheiten, die Frage, wem das Land ï¿½gehï¿½rtï¿½, um die Verteilung von Boden und Arbeit. Gegenstand sind ebenso die Selbstverstï¿½ndnisse der Menschen, ihre Suche nach Zugehï¿½rigkeit, ferner ihr Ringen um eine Verbindung von Separatismus und Universalismus – und ihre Zukunftsvisionen. Diverse Forschungsdiskussionen werden adressiert, etwa darüber, ob dieser Zionismus liberal, ï¿½vï¿½lkischï¿½ oder kolonial war.</abstract>
  <note type="statement of responsibility">Anja Siegemund</note>
  <note>E-Book / Zugriff nur im Lesesaal</note>
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