TY - BOOK AU - Tändler,Maik ED - Nomos eLibrary (Online service) TI - Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik T2 - Beiträge zur Geschichte des 20. Jahrhunderts SN - 9783835358232 PY - 2025/// CY - Göttingen PB - Wallstein Verlag KW - Geschichte KW - History KW - CDU KW - Konservative Revolution KW - Konservatismus KW - AfD KW - Neue Rechte KW - Rechtsradikalismus KW - Republikaner KW - CSU KW - Criticón KW - konservativ KW - Reaktion KW - nationalistisch KW - reaktionär KW - Kubitschek KW - Schnellroda N1 - E-Book / Zugriff nur im Lesesaal; E-Book / Nomos eLibrary; Einleitung -- I. Die Erfindung der Konservativen Revolution -- II. Konservative Revolution und Zeitgeschichtsschreibung -- III. Gegen die Vergangenheitsbewältigung -- IV. Intellektuelle Rechte und konservative Politik -- V. Die rechtsintellektuelle Sammlung bei der ›Welt‹ -- VI. Publizistische Konsolidierung nach 1968 -- VII. »Nationale Identität« -- Schluss -- Dank -- Quellen und Literatur -- Abkürzungen -- Personenverzeichnis N2 - Mohlers Rolle als Netzwerker zwischen Liberalkonservativen und Nationalisten lässt die Geschichte der bundesrepublikanischen Rechten neu verstehen. Zwei Jahrzehnte nach seinem Tod gilt Armin Mohler noch immer als Vordenker der Neuen Rechten in Deutschland. Der 1920 in der Schweiz geborene Publizist inszenierte sich nach 1945 als Erbwahrer jenes in der Weimarer Republik grassierenden Radikalnationalismus, den er unter dem Begriff der »Konservativen Revolution« in die Bundesrepublik hinüberzuretten versuchte. Damit avancierte er zeitweilig zu einer der einflussreichsten Stimmen am rechten Rand des politischen Spektrums. Maik Tändler rekonstruiert die Geschichte der rechtsintellektuellen Netzwerke um Mohler, ihre Sammlungs- und Mobilisierungsversuche unter den Bedingungen einer sich schnell wandelnden politischen Öffentlichkeit und ihr Verhältnis zum weiteren Feld eines sich liberalisierenden Konservatismus. Die Herausbildung einer Neuen Rechten seit den 1970er Jahren erweist sich dabei weniger als Formwandel des »alten« Rechtsradikalismus der frühen Bundesrepublik, sondern vielmehr als Reaktion auf die langfristige und nicht immer geradlinige Entmischung von liberaldemokratischem Konservatismus und antiliberalem Rechtskonservatismus UR - https://doi.org/10.5771/9783835387867 ER -