TY - BOOK AU - Lenhard-Schramm,Niklas ED - Nomos eLibrary (Online service) TI - Die Duogynon-Affäre: Staatliche Arzneimittelregulierung in der Bundesrepublik zwischen Öffentlichkeit, Recht und Medizin 1949-1981 SN - 9783835331297 PY - 2025/// CY - Göttingen PB - Wallstein Verlag KW - Geschichte KW - History KW - Gesundheit KW - Zeitgeschichte KW - Schwangerschaft KW - Gesundheitspolitik KW - BRD KW - Skandal KW - Pharmaindustrie KW - Medizingeschichte KW - Pharma KW - Verwaltungsgeschichte KW - Contergan KW - Medizinskandal KW - Bundesgesundheitsamt KW - Gesundheitsministerium KW - Hormonpräparat N1 - E-Book / Zugriff nur im Lesesaal; E-Book / Nomos eLibrary; Einleitung -- 1. Arzneimittelregulierung in der Bundesrepublik 1949–1981 -- 2. Duogynon und die deutschen Behörden -- 3. Exkurs 1: Ein »Handlanger« Scherings? Vorwürfe gegen das Bundesgesundheitsamt -- 4. Exkurs 2: Hormonelle Schwangerschaftstests in der DDR -- Schlussbetrachtung -- Verzeichnisse -- Anhang N2 - Der Fall Duogynon war neben Contergan eine der großen Arzneimittel-Affären der Bundesrepublik und beschleunigte einen grundsätzlichen Wandel der Arzneimittelregulierung. Duogynon – dieser Name steht für eine der großen Arzneimittel-Affären der Bundesrepublik, die zwar immer wieder mediale Aufmerksamkeit findet, aber bislang noch weithin unerforscht war. Das Hormonpräparat Duogynon, das der Pharmakonzern Schering 1950 auf den Markt brachte, wurde vor allem als Schwangerschaftstest bekannt. Als Ende der 1960er Jahre der (bis heute bestehende) Verdacht aufkam, das Mittel verursache angeborene Fehlbildungen, war bald von einem »zweiten Contergan« die Rede. Es folgte eine kontroverse Auseinandersetzung um das Mittel, die auch nicht abbrach, als Schering es 1981 vom Markt zurückzog. Die lautstarke Kritik traf auch die staatlichen Aufsichtsbehörden, besonders das Bundesgesundheitsamt. Wie sich aus der Rückschau zeigt, war der Fall Duogynon aber auch Teil eines tiefgreifenden Wandels, der sich in der Arzneimittelregulierung der alten Bundesrepublik vollzog. Vor diesem Hintergrund beleuchtet Niklas Lenhard-Schramm den Fall Duogynon und nimmt ihn zugleich als Gegenstand, um die Rolle des Staates in diesem Wandel zu ergründen. Dabei verknüpft er Perspektiven der Verwaltungs-, Medizin- und Mediengeschichte und zeigt, wie und weshalb sich die Arzneimittelregulierung wandelte und in welchem Wechselverhältnis Medizin, Staat und Öffentlichkeit dabei standen UR - https://doi.org/10.5771/9783835386068 ER -