Rudi Dutschke und der Bombenkoffer : Fake-News aus der 68er-Revolte? / von Michael Kuderna [electronic resource]
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TextSprache: DeutschVerlag: Bielefeld Aisthesis Verlag 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 200 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783849820800; 9783849820817Schlagwörter: Geschichte 1945-1990 | History 1945-1990 | Medien | Fake-News | 1968 | historische Forschung | Quellenkritik | Studentenrevolte | Dutschke, Rudi | GewaltbereitschaftAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext | Buchcover | Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Heimatbibliothek | Sammlung | Standort | Signatur | Beilagen | Band/Heft | URL | Exemplarnummer | Status | Hinweise | Fälligkeitsdatum | Barcode | Vormerkungen | Rang in Vormerkungen | Semesterapparate | |
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1. Einleitung -- 2. Die Bombenstory: Hochkomik mit beträchtlicher Reich- und Tragweite -- 3. Der Fakten-Check -- 4. Fazit: Ein phantasievolles Gebräu aus wenigen realen und vielen gefakten Versatzstücken -- 5. Die Moral von der Geschichte – zwei Fragen und eine Lehre -- Anhang
Studentenrevolte 1968: Rudi Dutschke, der charismatische Anführer des SDS, reist in Begleitung des Exil-Iraners Bahman Nirumand mit einer Bombe im Fluggepäck von Berlin nach Frankfurt. Von dort geht es mit dem Bombenkoffer weiter ins Saarland, wo Dutschke am Ende seiner Mission vom Liedermacher Franz Josef Degenhardt an einem Anschlag auf einen dortigen Rundfunkmast des US-amerikanischen Militärrundfunks (AFN) gehindert wird. Diese abenteuerliche Geschichte geistert seit Jahrzehnten durch die Presse sowie die Geschichtsschreibung zur 68er-Revolte und dient dabei immer wieder als Beleg für Dutschkes angebliche Gewaltbereitschaft.Der Clou: Niemand hat je untersucht, ob die Geschichte sich auch wirklich so zugetragen haben kann. Michael Kuderna ist dem jetzt in akribischen Recherchen nachgegangen und legt – ebenso überzeugend wie unterhaltsam erzählt – stichhaltige Argumente dafür vor, dass es sich bei der vielzitierten Story wohl um einen Fake handelt. Er liefert damit zudem ein prägnantes Beispiel für die Gefahren unkritischer Rezeption und fehlender Quellenkritik – für die Medien wie für die historische Forschung.
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