Staat und Aristokratie in imperialer Provinz : Ständewesen, Elite und Loyalität in Galizien (1795-1817) / Miloš Řezník
Тип материала: ТекстЯзык: Немецкий Серия: Deutsches Historisches Institut Warschau Quellen und Studien ; Band 42Издатель: Wiesbaden Harrassowitz Verlag 2024Описание: VI, 303 Seiten Illustrationen 24,5 x 17,4 cmВид содержания: Text Средство доступа: ohne Hilfsmittel zu benutzen Тип носителя: BandISBN: 9783447121392Тематика(и): 1795-1817 | Adel | Loyalität | Politische Elite | Staat | GalizienЭлектронное местонахождение и доступ: Inhaltsverzeichnis Сводка: Das Königreich Galizien, ehemals Teil von Polen, war seit über zwanzig Jahren Teil der Habsburgermonarchie, als mit der Dritten Teilung die Existenz von Polen-Litauen beendet wurde und die Einflüsse der Französischen Revolution und später der Napoleonischen Kriege Ostmitteleuropa erreichten. Dies kurz nach der Zeit, in der die ständische Ordnung auch in habsburgischen Ländern unter Kritik geriet, in Galizien aber gerade eine neue ständische Verfassung eingeführt wurde. Zeitgleich befand sich das erst entstehende Kaisertum Österreich in einer neuen Phase der modernen Staatswerdung. Milos Rezníks Monografie untersucht auf der Grundlage umfangreicher Quellenrecherchen in österreichischen, polnischen und ukrainischen Archiven die habsburgische Gesamtstaatsbildung aus dem Blickwinkel der neuen Peripherieprovinz Galizien und geht den Kompromissmöglichkeiten nach, die sich in dieser turbulenten Zeit für das Verhältnis der früher im Konflikt stehenden polnischen aristokratischen Eliten und dem Zentrum der Monarchie anboten. Dabei stehen die neue Elitenkonfiguration und die systemische Akkulturation des polnischen Hochadels Galiziens im Habsburgerreich im Fokus der Untersuchung: War die Staatstreue gegenüber Habsburg für die galizische Aristokratie ein Mittel, um ihren polnisch-patriotischen Interessen effektiver nachzugehen? Für wen und unter welchen Voraussetzungen ließ sich die Loyalität gegenüber Habsburg mit dem polnischen Patriotismus der galizischen Aristokraten verbinden? Und was machte der Wiener Hof, um diese Verbindung zu ermöglichen?Тип материала | Текущая библиотека | Шифр хранения | Состояние | Ожидается на дату | Штрих-код | |
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Monographien | MWN Osteuropa Lesesaal - 1 | W 51 F n Galiz (Просмотр полки(Открывается ниже)) | Доступно | E00401082C17F90F |
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Das Königreich Galizien, ehemals Teil von Polen, war seit über zwanzig Jahren Teil der Habsburgermonarchie, als mit der Dritten Teilung die Existenz von Polen-Litauen beendet wurde und die Einflüsse der Französischen Revolution und später der Napoleonischen Kriege Ostmitteleuropa erreichten. Dies kurz nach der Zeit, in der die ständische Ordnung auch in habsburgischen Ländern unter Kritik geriet, in Galizien aber gerade eine neue ständische Verfassung eingeführt wurde. Zeitgleich befand sich das erst entstehende Kaisertum Österreich in einer neuen Phase der modernen Staatswerdung. Milos Rezníks Monografie untersucht auf der Grundlage umfangreicher Quellenrecherchen in österreichischen, polnischen und ukrainischen Archiven die habsburgische Gesamtstaatsbildung aus dem Blickwinkel der neuen Peripherieprovinz Galizien und geht den Kompromissmöglichkeiten nach, die sich in dieser turbulenten Zeit für das Verhältnis der früher im Konflikt stehenden polnischen aristokratischen Eliten und dem Zentrum der Monarchie anboten. Dabei stehen die neue Elitenkonfiguration und die systemische Akkulturation des polnischen Hochadels Galiziens im Habsburgerreich im Fokus der Untersuchung: War die Staatstreue gegenüber Habsburg für die galizische Aristokratie ein Mittel, um ihren polnisch-patriotischen Interessen effektiver nachzugehen? Für wen und unter welchen Voraussetzungen ließ sich die Loyalität gegenüber Habsburg mit dem polnischen Patriotismus der galizischen Aristokraten verbinden? Und was machte der Wiener Hof, um diese Verbindung zu ermöglichen?
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