Gewalt im KZ und eine humanitäre Rettungsaktion Das Außenlager Watenstedt, der Lagerkomplex Neuengamme und die Aktion Weiße Busse
Strebel, Bernhard
Gewalt im KZ und eine humanitäre Rettungsaktion Das Außenlager Watenstedt, der Lagerkomplex Neuengamme und die Aktion Weiße Busse Bernhard Strebel - Göttingen Wallstein Verlag 2026 - 1 online resource (680 pages)
E-Book / Zugriff nur im Lesesaal
�ber die dramatische Zuspitzung der Gewaltverh�ltnisse in zwei Konzentrationslagern in den letzten Kriegsmonaten und das Dilemma einer unerwartet erfolgreichen Rettungsaktion. Das nahezu unbekannte Au�enlager des KZ Neuengamme in Watenstedt (Salzgitter) wurde im Mai 1944 eingerichtet. In riesigen Werkshallen der Stahlwerke Braunschweig (Reichswerke Hermann G�ring) mussten m�nnliche und weibliche H�ftlinge H�lsen f�r schwere Bomben und Granaten herstellen. Weitgehend unbemerkt blieben bislang die Teilaufl�sung des Au�enlagers Ende 1944 und seine Umwandlung in ein Tr�mmerbeseitigungs- und Krankenlager. In der Folge stieg die Zahl der Todesf�lle exponentiell an. Um im �berf�llten KZ Neuengamme f�r die Sammlung skandinavischer Gefangener Platz zu schaffen, n�tigte die SS das Schwedische Rote Kreuz Ende M�rz 1945, 1.370 Schwerkranke mit den Wei�en Bussen nach Watenstedt zu bringen. Beiden Geschichten geht Bernhard Strebel erstmals systematisch nach und fragt dabei nach den Auspr�gungen struktureller und k�rperlicher Gewalt. Ebenfalls thematisiert werden die Krankentransporte aus den Au�enlagern und die Etablierung von Schonungsbl�cken f�r arbeitsunf�hige H�ftlinge in Neuengamme. Bei der Aktion Wei�e Busse stellt der Autor die unver�ndert aktuelle Frage nach den M�glichkeiten und Implikationen von Hilfsbem�hungen in totalit�ren Regimen. Seine Studie hinterfragt g�ngige Narrative und korrigiert sie nach eingehender Quellenkritik zum Teil grundlegend.
9783835388888 (Online) 9783835359390 (Print)
10.5771/9783835388888 doi
Geschichte
Gewalt im KZ und eine humanitäre Rettungsaktion Das Außenlager Watenstedt, der Lagerkomplex Neuengamme und die Aktion Weiße Busse Bernhard Strebel - Göttingen Wallstein Verlag 2026 - 1 online resource (680 pages)
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�ber die dramatische Zuspitzung der Gewaltverh�ltnisse in zwei Konzentrationslagern in den letzten Kriegsmonaten und das Dilemma einer unerwartet erfolgreichen Rettungsaktion. Das nahezu unbekannte Au�enlager des KZ Neuengamme in Watenstedt (Salzgitter) wurde im Mai 1944 eingerichtet. In riesigen Werkshallen der Stahlwerke Braunschweig (Reichswerke Hermann G�ring) mussten m�nnliche und weibliche H�ftlinge H�lsen f�r schwere Bomben und Granaten herstellen. Weitgehend unbemerkt blieben bislang die Teilaufl�sung des Au�enlagers Ende 1944 und seine Umwandlung in ein Tr�mmerbeseitigungs- und Krankenlager. In der Folge stieg die Zahl der Todesf�lle exponentiell an. Um im �berf�llten KZ Neuengamme f�r die Sammlung skandinavischer Gefangener Platz zu schaffen, n�tigte die SS das Schwedische Rote Kreuz Ende M�rz 1945, 1.370 Schwerkranke mit den Wei�en Bussen nach Watenstedt zu bringen. Beiden Geschichten geht Bernhard Strebel erstmals systematisch nach und fragt dabei nach den Auspr�gungen struktureller und k�rperlicher Gewalt. Ebenfalls thematisiert werden die Krankentransporte aus den Au�enlagern und die Etablierung von Schonungsbl�cken f�r arbeitsunf�hige H�ftlinge in Neuengamme. Bei der Aktion Wei�e Busse stellt der Autor die unver�ndert aktuelle Frage nach den M�glichkeiten und Implikationen von Hilfsbem�hungen in totalit�ren Regimen. Seine Studie hinterfragt g�ngige Narrative und korrigiert sie nach eingehender Quellenkritik zum Teil grundlegend.
9783835388888 (Online) 9783835359390 (Print)
10.5771/9783835388888 doi
Geschichte