Das Unendliche Endlich Dargestellt : Schellings Philosophie der Kunst Im Kontext der Ästhetik und Kunst Um 1800.

Binkelmann, Christoph.

Das Unendliche Endlich Dargestellt : Schellings Philosophie der Kunst Im Kontext der Ästhetik und Kunst Um 1800. - 1st ed. - Stuttgart : frommann-holzboog Verlag e.K., 2025. 2025. - 1 online resource (331 pages)

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Intro -- Das Unendliche endlich dargestellt -- Inhalt -- Die Wahrheit über die Schönheit - Eine Einleitung. Christoph Binkelmann -- 1. Einleitung zum Sammelband Das Unendliche endlich dargestellt -- 2. Die Freiheit der Kunst: Kant, Moritz und Schiller -- 3. Schellings Annäherungen an eine Philosophie der Kunst -- 4. Das Scheitern der Kunst: Schellings Abkehr -- 5. Abschließende Bemerkungen über die Autonomie der Kunst -- Literaturverzeichnis -- Gemeinsinn - Poietische Zeitgenossenschaft um 1800. Peter Neumann -- 1. Vorspiel auf dem Theater -- 2. Ästhetik in der Krise -- 3. Der geteilte Himmel des Geschmacks -- 4. Poietik der geschichtlichen Zeit -- 5. Nachspiel auf dem Theater -- Literaturverzeichnis -- Kunst und Leben in Schillers ästhetischer Theorie. Tanehisa Otabe -- 1. Leben und Gestalt -- 2. Das physische, das ästhetische und das moralische Leben -- 3. Die Schönheit - die schöne Kunst - die edle Seele -- 4. Überfluss und Spiel -- 5. Kunst und Leben -- Literaturverzeichnis -- Zwischen Kant und Schelling. Gideon Stiening -- 1. Zur Einführung: ›Philosophie der Kunst‹ zwischen Kant und Schelling -- 2. »Die höchste Kunst kann sich nur selbst erklären« - Kunst, Religion und Gefühl bei Tieck -- 3. Emotionalistische Epistemologie -- 4. Schellings Allegoriebegriff -- Literaturverzeichnis -- Philosophie und Dichtung. Siegbert Peetz -- 1. Problemstellung -- 2. Schellings Theorie der Tragödie oder: Die Realisierung der intellectualen Anschauung im Gleichgewicht von Freiheit und Notwendigkeit -- 3. Hölderlins Trauerspiel Der Tod des Empedokles -- 3.1 Warum Empedokles? -- 3.2 Prekäres Gleichgewicht: Zum Ersten Entwurf von Hölderlins Trauerspiel Der Tod des Empedokles -- 3.3 Gleichgewichtsexperimente: Zum Zweiten und Dritten Entwurf von Hölderlins Trauerspiel Der Tod des Empedokles. 3.3.1 Gleichgewicht im Tod: Der Grund zum Empedokles, die Externalisierung der Subjektivität und die Grenzen der intellectualen Anschauung -- 3.3.2 Schellings Lebens- und Naturbegriff -- 3.3.3 Gleichgewicht im Leben: Die Ablösung der intellectualen Anschauung durch die ›transzendentale Empfindung‹ -- 3.3.4 Gleichgewicht in der ›schönen Empfindung‹ -- 4. Resümee -- Literaturverzeichnis -- Das eigentümlichste Gedicht der Deutschen. Frieder von Ammon -- 1. ›Widerpörstigkeit ist gut‹: Faust beim Romantikertreffen -- 2. »Das eigenthümlichste[] Gedicht der Deutschen«: Faust in der Philosophie der Kunst -- 3. Die »famöse[ ] Stelle«: Schelling in Faust -- Literaturverzeichnis -- Absichtslose Absicht - Schelling über die Realität in der Kunst. Christoph Binkelmann -- 1. Die Debatte um Bewusstsein oder Nicht-Bewusstsein -- 2. Die Realität zwischen Kant und Fichte -- 3. Das Symbol als Realität -- 4. Schlussbetrachtungen -- Literaturverzeichnis -- Zur hierarchischen Ordnung der Künste und Werke in Schellings Philosophie der Kunst. Daniel Unger -- 1. Allgemeine schematische Ordnung der Künste (erste Ebene) -- 2. Schematische Ordnung der konkreten Kunstformen und -stoffe (zweite Ebene) -- 3. Allgemeine hierarchische Ordnung der Künste und Kunstwerke nach den bisherigen Schemata -- 4. Widersprüche einer Vielzahl an ›Gipfelpunkten‹ nach verschiedenen Hinsichten -- 5. Lösungsversuch: gleiche Berechtigung der entgegengesetzten Richtungen nach Identität und Totalität in der Kunst -- Literaturverzeichnis -- Landschaftsmalerei bei Schelling und August Wilhelm Schlegel. Élisabeth Décultot -- 1. Schellings Philosophie der Kunst zwischen romantischer Lektüre und klassischer Kunstlehre -- 2. Schellings Auseinandersetzung mit Schlegels Gattungslehre: Zum Vorrang der menschlichen Gestalt und der Historienmalerei -- 3. Die Landschaftsmalerei -- Literaturverzeichnis. Schellings Niobe. Mildred Galland-Szymkowiak -- I. Welche Niobe? -- Eine mythologische Figur -- Die Statuen der Niobe und der Niobiden in den Uffi zien -- II. Philosophie der Kunst (1802-1805). Symbolisierungsschichten in der Niobe: Vom Symbol der Natur bis zum Symbol des Symbols -- Niobe als Symbol der Natur -- Niobe als Symbol der bildenden Künste -- Niobe als Symbol der Skulptur -- Die »Ruhe« Niobes: Von Winckelmann zu Schelling -- Die Kunst kommentiert sich selbst: Niobe als Symbol des künstlerischen Symbolismus -- III. Die Rede Über das Verhältnis der bildenden Künste zu der Natur (1807) -- Niobe als Symbol des Bandes -- Die Kunst macht die produzierende und organisierende Kraft der Natur sichtbar -- Die sublime Schönheit Niobes - Der »hohe Styl« -- Die Schönheit im Tod: Die Anmut Niobes -- Die Seele in der Niobe: Die mütterliche Liebe -- Niobe, Symbol des Absoluten als Band -- Literaturverzeichnis -- Schellings ›Debüt‹ in Bayern. Vicki Müller-Lüneschloß -- 1. Von Würzburg nach München -- 2. Die Akademierede von 1807 -- 3. Die Konstitution von 1808 -- Literaturverzeichnis -- Schellings Aktivitäten in der Akademie der Bildenden Künste. Sakura Yahata -- 1. Einleitung -- 2. Anfang seiner Aktivitäten in der Bayerischen Akademie der Bildenden Künste: Ueber das Verhältniß der bildenden Künste zu der Natur (1807) -- 2.1 Die Produktivität der Natur als Urquell der bildenden Kunst -- 2.2 Bewertung von Kunst und Künstler: Guido Reni als Maler der Seele -- 2.3 Das Verhältnis der Künste zur Nation und die deutsche Kunst -- 3. Gründung der Akademie der Bildenden Künste und ihre Konstitution -- 3.1 Akademie der Bildenden Künste in München um 1800 -- 3.2 Die freie Kunstgesellschaft -- 3.3 Die Krone der Landschaft: Joseph Anton Koch als ein deutscher Maler -- 4. Schluss. Philosophen mit Bezug zur Gesellschaft -- Literaturverzeichnis. Ein »organisch werden der Stimmung« -Über die Einteilung der Künste in Friedrich Schleiermachers Ästhetikvorlesungen. Holden Kelm -- Einleitung -- 1. Schleiermachers Rezeption von Schellings Philosophie der Kunst -- 2. Die Begeisterung der Stimmung als formale Identität der Kunst -- 3. Die Differenzen in der künstlerischen Praxis und die Einteilung der Künste -- 4. Fazit -- Literaturverzeichnis -- Personenregister.

Philosophisches Denken, Literatur und bildende Kunst machen um 1800 im revolutionären Kontext ihrer Zeit einen fundamentalen Wandel durch, der sich nicht zuletzt in ihrem Verhältnis zueinander zeigt: Im Wechselspiel von ästhetischer Theorie, von Darstellungsform und Bildfindung.

9783772834707


Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph von, 1775-1854



Aesthetics, Modern. Art and philosophy.


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