Die kollektive Wahrnehmung von Musikrechten (1903-1938) : Der Handel mit Musikrechten von der Schaffung unternehmerischer Strukturen bis zum staatlich kontrollierten Monopol.

Struve-Urbanczyk, Alice.

Die kollektive Wahrnehmung von Musikrechten (1903-1938) : Der Handel mit Musikrechten von der Schaffung unternehmerischer Strukturen bis zum staatlich kontrollierten Monopol. - 1st ed. - Tübingen : Mohr Siebeck, 2022. 2022. - 1 online resource (348 pages) - Geistiges Eigentum und Wettbewerbsrecht .

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Cover -- Titel -- Vorwort -- Inhaltsverzeichnis -- Quellenverzeichnis -- Abkürzungsverzeichnis -- Einleitung -- I. Problemaufriss und Lösungsansatz -- II. Forschungsstand -- III. Gang der Untersuchung -- Erster Teil: Individuelle und kollektive Wahrnehmung -- Kapitel 1: DerWeg zu einer kollektiven Rechtewahrnehmung im Bereich des musikalischen Aufführungsrechts -- I. Der Schutz und die Ausgestaltung des musikalischen Aufführungsrechts -- 1. Das musikalische Aufführungsrecht -- 2. Die Übertragung des Aufführungsrechts -- 3. Die Rechtsfolgen bei Verletzungen des Aufführungsrechts -- II. Die Verwertung musikalischer Werke einzelner Komponisten -- 1. Die individuelle Wahrnehmung durch den Urheber oder dessen Erben -- a) Die Erteilung einzelner Aufführungsgenehmigungen -- b) Die Übertragung des gesamten Aufführungsrechts an einem Werk -- c) Die Rechtsverfolgung bei Verletzung des Aufführungsrechts -- 2. Die individuelle Wahrnehmung durch Verlage -- a) Die Erteilung von Aufführungsgenehmigungen durch Verlage -- b) Die Verfolgung von Verletzungen des Aufführungsrechts durch Verlage -- 3. Die individuelle Wahrnehmung durch Vermittler und Agenten -- 4. Zwischenergebnis zur individuellen Wahrnehmung des Aufführungsrechts -- III. Die kollektive Wahrnehmung des musikalischen Aufführungsrechts -- 1. Die Anfänge der kollektiven Wahrnehmung im Bereich des musikalischen Aufführungsrechts -- 2. Die kollektive Wahrnehmung durch Verwertungsgesellschaften -- a) Organisation und Tätigkeitsbereiche der GDT -- b) Die Ausgestaltung der kollektiven Rechtewahrnehmung -- 3. Die kollektive Wahrnehmung durch Verlage -- 4. Zwischenergebnis zur kollektiven Wahrnehmung des Aufführungsrechts -- IV. Die kollektive Rechtewahrnehmung im historischen Kontext -- V. Zusammenfassung -- Kapitel 2: DieWahrnehmung der mechanisch-musikalischen Vervielfältigungsrechte. I. Die Entstehung mechanisch-musikalischer Vervielfältigungsrechte und ihr rechtlicher Schutz -- 1. Die technische Entwicklung mechanisch- musikalischer Vervielfältigungen -- 2. Die Schaffung gesetzlicher Rahmenbedingungen zum Schutz vor mechanisch-musikalischen Vervielfältigungen -- 3. Der urheberrechtliche Schutz mechanisch- musikalischer Vervielfältigungen -- II. Die individuelle Wahrnehmung des mechanisch- musikalischen Vervielfältigungsrechts -- 1. Die individuelle Wahrnehmung durch Komponisten und Verlage -- 2. Die individuelle Wahrnehmung der Bearbeitungsrechte von ausübenden Künstlern und Produzenten mechanisch-musikalischer Vervielfältigungen -- III. Die kollektive Wahrnehmung des mechanisch-musikalischen Vervielfältigungsrechts -- 1. Die kollektive Wahrnehmung der mechanischen-musikalischen Vervielfältigungsrechte der Urheber -- a) Die Gründungsphase der Ammre -- b) Art und Umfang der Betätigung der Ammre -- c) Gründe für die Durchsetzung einer kollektiven Wahrnehmung -- 2. Die kollektive Wahrnehmung der Bearbeitungsrechte von ausübenden Künstlern und Produzenten -- IV. Zusammenfassung -- Zweiter Teil: Die kollektive Rechtewahrnehmung durch miteinander konkurrierende Verwertungsunternehmen -- Kapitel 3: Der Aufbau von Marktmacht durch die GDT und seine Durchbrechung -- I. Der Aufbau von Organisationen für die kollektive Rechtewahrnehmung -- 1. Die Organisationsstrukturen einer kollektiven Rechtewahrnehmung und ihre organisatorische Klassifikation -- a) Die Organisationsstruktur der GDT -- b) Die Organisationsstruktur der AKM -- c) Der Aufbau einer kollektiven Rechtewahrnehmung durch Verlage -- 2. Der Durchsetzung von Marktmacht bei der kollektiven Wahrnehmung durch die GDT -- a) Das Verhältnis zwischen GDT und AKM bis 1907 -- b) Das Verhältnis zwischen GDT und der kollektiven Wahrnehmung durch Musikverlage. 3. Zwischenergebnis: Die GDT als marktbeherrschendes Unternehmen -- II. Die Gründung weiterer Organisationen für eine kollektive Wahrnehmung des musikalischen Aufführungsrechts im Deutschen Reich -- 1. Die Tätigkeitsbereiche der AKM -- 2. Die Tätigkeitsbereiche der „alten Gema" -- a) Die Organisationsstruktur der „alten Gema" -- b) Ausdehnung der Konkurrenz auf die Rechteinhaber -- c) Ausdehnung der Konkurrenz auf die Veranstalter -- III. Instrumente zur Durchbrechung der Marktmacht der GDT bei der kollektiven Wahrnehmung des musikalischen Aufführungsrechts -- 1. Die Inanspruchnahme staatlicher Unterstützung zur Durchbrechung der Marktmacht der GDT -- a) Ersuchen des Beistands des Gesetzgebers -- b) Die Rolle der Rechtsprechung -- aa) Verfahren zu Beginn der Aufnahme der Tätigkeit der GDT -- bb) Rechtsstreitigkeiten zwischen der GDT und der AKM -- cc) Die Entscheidung des Reichsgerichts vom 18.9.1915 -- 2. Privatrechtliche Maßnahmen zur Durchbrechung der Marktmacht der GDT -- a) Rückgriff auf Instrumentarien des Gesellschaftsrechts -- b) Vertragsrechtliche Instrumentarien -- c) Ausbau der Marktmacht durch marktübergreifende Zusammenarbeit -- 3. Zwischenergebnis zur Durchbrechung der Marktmacht der GDT -- IV. Zusammenfassung -- Kapitel 4: Die kollektiveWahrnehmung der mechanisch- musikalischen Vervielfältigungsrechte durch konkurrierende Unternehmen -- I. Tätigkeitsmuster und Organisationsstrukturen von Ammre und der „mechanischen Abteilung" der GDT -- 1. Tätigkeitsmuster -- 2. Die Organisationsstrukturen der konkurrierenden Unternehmen -- II. Die Auswirkungen der Wahrnehmung des mechanisch-musikalischen Vervielfältigungsrechts durch konkurrierende Unternehmen -- 1. Die Rechtsstellung der Bezugsberechtigten -- a) Der Umfang der vertraglichen Bindung der Bezugsberechtigten -- b) Die Beteiligung der Bezugsberechtigten an den Verwertungsunternehmen. c) Die Beendigung der Berechtigungsverträge mit den Verwertungsunternehmen -- d) Zusammenfassung -- 2. Das Verhältnis zu den Herstellern mechanisch-musikalischer Vervielfältigungen -- 3. Zwischenergebnis zu den Auswirkungen der Konkurrenz zwischen den Verwertungsunternehmen -- III. Zusammenfassung -- Kapitel 5: Die kollektiveWahrnehmung des musikalischen Aufführungsrechts durch konkurrierende Verwertungsunternehmen nach 1915 -- I. Die Auswirkungen der Konkurrenz auf die Rechteinhaber -- 1. Art und Umfang der vertraglichen Bindung -- 2. Mitbestimmungsrechte der Bezugsberechtigten -- 3. Umfang der Gegenleistung -- 4. Beendigung der Vertragsverhältnisse -- 5. Zwischenergebnis zu den Auswirkungen der Konkurrenz auf die Rechteinhaber -- II. Die Auswirkung der Konkurrenz auf Veranstalter und ihre Verbände -- 1. Die Folgen der Konkurrenz für die einzelnen Veranstalter -- 2. Die Wirkungen der Konkurrenz auf Nutzerverbände -- III. Verwertungsgesellschaften als konkurrierende Marktakteure -- 1. Die Inanspruchnahme staatlicher Unterstützung zur Stärkung der Marktmacht -- a) Die Inanspruchnahme staatlichen Beistands durch die GDT -- b) Die gerichtliche Durchsetzung ihrer Marktposition durch die Gema -- c) Fazit zu Art und Umfang der staatlichen Unterstützung der Verwertungsunternehmen -- 2. Unternehmerische Strategien mit Hilfe des Vertragsrechts -- a) Die Zusammenarbeit von AKM und „alter Gema" im Musikschutzverband -- b) Die Gründung des Vereins zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte (VEVA) -- c) Der Aufbau des Schätzungssystems durch die Gema -- d) Maßnahmen der GDT zur Bindung und Werbung von Bezugsberechtigten -- e) Die Zusammenarbeit von GDT und Reichskartell der Musikverbraucher -- aa) Rechte und Pflichten aus dem Meistbegünstigungsvertrag -- bb) Die Wirkung des Meistbegünstigungsvertrags. cc) Zwischenergebnis zu den Auswirkungen der Zusammenarbeit von GDT und Reichskartell -- f) Neue Ziele: Von der Fusion zum Monopol -- g) Zwischenergebnis zu den unternehmerischen Strategien zum Ausbau der Marktmacht der einzelnen Verwertungsunternehmen -- IV. Zusammenfassung -- Dritter Teil: DerWeg zur Vereinigung der konkurrierenden Verwertungsunternehmen -- Kapitel 6: Die Vereinigung der Verwertungsunternehmen für das musikalische Aufführungsrecht im Musikschutzverband -- I. Die Kooperationsvereinbarung zwischen GDT, „alter Gema" und AKM -- 1. Leitungsorgane -- a) Die Innenverhältnisse im Musikschutzverband -- b) Das Verhältnis des Musikschutzverbands zu den Musikkonsumenten -- 2. Vertragliche Pflichten der Kooperationsvereinbarung -- 3. Auswertung der Kooperationsvereinbarung für die einzelnen Marktakteure -- II. Erklärungsansätze für die Vereinigung der konkurrierenden Verwertungsunternehmen -- 1. Rechtliche Einordnung der Kooperationsvereinbarung vom 22.7.1930 -- 2. Der Einfluss des Kartellwesens auf den Musikschutzverband -- 3. Gründe für die Aufnahme der GDT in den Musikschutzverband -- III. Die Auswirkungen der Zusammenarbeit auf die Rechteinhaber -- 1. Abwerbungsverbote und deren Sanktionierung -- 2. Die Verwirklichung der Vorgaben aus der Kooperationsvereinbarung -- 3. Reaktionen der Rechteinhaber auf die Zusammenarbeit -- 4. Zwischenergebnis der Auswirkungen der Zusammenarbeit auf die Rechteinhaber -- IV. Die Auswirkungen der Zusammenarbeit auf die Veranstalter -- 1. Die Auswirkungen der Zusammenarbeit auf Mitglieder des Reichskartells der Musikverbraucher -- 2. Die Auswirkungen der Zusammenarbeit auf einzelne Veranstalter -- 3. Die Auswirkungen der Zusammenarbeit auf sonstige Nutzerorganisationen -- 4. Zwischenergebnis der Auswirkungen des Zusammenschlusses auf die Veranstalter -- V. Zusammenfassung. Kapitel 7: Die Gründung der Stagma als einheitliches Verwertungsunternehmen für das musikalische Aufführungsrecht im Deutschen Reich.

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