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Verwandlung durch Recht : Das Bundesverfassungsgericht und die Vergangenheit / Frieder Günther, Eva Balz

Von: Günther, Frieder [author]Mitwirkende(r): Balz, Eva [author]Materialtyp: TextTextSprache: DeutschGöttingen Wallstein Verlag 2026Beschreibung: 1 online resource (460 pages)Inhaltstyp: text Medientyp: computer Datenträgertyp: online resourceISBN: 9783835389977 (Online); 9783835360488 (Print)Schlagwörter: GeschichteOnline-Ressourcen: Volltext Schlagwort: �ber das bislang unbekannte Innenleben des Bundesverfassungsgerichts. Das Bundesverfassungsgericht wurde 1951 in Karlsruhe gegr�ndet und galt bisher als weitgehend �unbelastet�, denn es hatte keinen Vorg�nger. Dabei war es aufgrund seines Personals und seiner Rechtsprechung tief in der deutschen Geschichte der ersten H�lfte des 20. Jahrhunderts verwurzelt. In seinen Entscheidungen setzte sich das Gericht kritisch damit auseinander und lie� zugleich eine Orientierung an Reformen erkennen, die einen klaren Bruch mit der Zeit des Nationalsozialismus markierten. Auf der Basis des Grundgesetzes brachte es neue Impulse etwa auf dem Gebiet der Geschlechterbeziehungen, des Beamtenrechts oder der Wiedergutmachung ein und wirkte so mit, Staat und Gesellschaft von Grund auf zu ver�ndern. Frieder G�nther und Eva Balz erz�hlen �ber den Zeitraum von 1951 bis 1970 anhand neuer Quellen, wovon �belastete� und �unbelastete� Richter in ihrer Arbeit gepr�gt waren und wie sie zusammenarbeiteten. Sie schildern, wie sich das Gericht als Institution entwickelte und welche ma�geblichen Entscheidungen die 40 Richter und zwei Richterinnen w�hrend der 1950er und 1960er Jahre trafen.
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�ber das bislang unbekannte Innenleben des Bundesverfassungsgerichts. Das Bundesverfassungsgericht wurde 1951 in Karlsruhe gegr�ndet und galt bisher als weitgehend �unbelastet�, denn es hatte keinen Vorg�nger. Dabei war es aufgrund seines Personals und seiner Rechtsprechung tief in der deutschen Geschichte der ersten H�lfte des 20. Jahrhunderts verwurzelt. In seinen Entscheidungen setzte sich das Gericht kritisch damit auseinander und lie� zugleich eine Orientierung an Reformen erkennen, die einen klaren Bruch mit der Zeit des Nationalsozialismus markierten. Auf der Basis des Grundgesetzes brachte es neue Impulse etwa auf dem Gebiet der Geschlechterbeziehungen, des Beamtenrechts oder der Wiedergutmachung ein und wirkte so mit, Staat und Gesellschaft von Grund auf zu ver�ndern. Frieder G�nther und Eva Balz erz�hlen �ber den Zeitraum von 1951 bis 1970 anhand neuer Quellen, wovon �belastete� und �unbelastete� Richter in ihrer Arbeit gepr�gt waren und wie sie zusammenarbeiteten. Sie schildern, wie sich das Gericht als Institution entwickelte und welche ma�geblichen Entscheidungen die 40 Richter und zwei Richterinnen w�hrend der 1950er und 1960er Jahre trafen.

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