Terror von rechts : Die Geschichte einer andauernden Gefahr / Barbara Manthe
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TextSprache: DeutschMünchen Verlag C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft 2026Beschreibung: 1 online resource (385 pages)Inhaltstyp: text Medientyp: computer Datenträgertyp: online resourceISBN: 9783406846267 (Online); 9783406846243 (Print)Schlagwörter: Geschichte | Geschichte ab 1990/ZeitgeschichteOnline-Ressourcen: Volltext Schlagwort: Als sich Beate Zsch�pe am 8. November 2011 der Polizei stellt, spricht mit einem Mal ganz Deutschland �ber den NSU, das Versagen der Sicherheitsbeh�rden und die realen Gefahren des Rechtsterrorismus . Doch rechte Gewalt ist weder ein neues noch ein vereinzeltes Ph�nomen - vielmehr pr�gt sie die Bundesrepublik seit deren Gr�ndung. Barbara Manthe beleuchtet die Aktivit�ten des rechtsradikalen Untergrunds im Spiegel der gesellschaftlichen Debatten und Ersch�tterungen, die sie hervorriefen. Es ist eine lange, vielfach verdr�ngte Geschichte, die sich bis heute fortschreibt. "Da steht der Feind - und dar�ber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!" verk�ndete Reichskanzler Joseph Wirth 1922 in seiner Reichstagsrede nach dem Attentat auf Walther Rathenau. Auch Jahrzehnte sp�ter sollte diese Warnung noch wiederholt werden, oftmals ungeh�rt. Bombenanschl�ge in der Nachkriegszeit, das Oktoberfestattentat, die Mordserie des NSU, die Anschl�ge in Halle und Hanau: Rechtsterrorismus begleitet die Bundesrepublik seit ihren Anf�ngen und ersch�ttert sie bis heute. Im Visier stehen Juden und J�dinnen, Migrantinnen und Migranten, Linke, Feministinnen, Wohnungslose und die Idee einer offenen Gesellschaft selbst. Von der b�rgerlichen Mitte wie der Politik oftmals untersch�tzt oder ignoriert, fordert der Hass gegen alles �Fremde� zahlreiche Opfer. Barbara Manthe gibt erstmals einen �berblick �ber die Geschichte rechtsterroristischer Gewalt in der Bundesrepublik: Sie zeichnet nach, wie T�ter Netzwerke bilden, wie Politik und Gesellschaft zwischen Verharmlosung, Ignoranz und entschiedener Gegenwehr schwanken - und wie sehr die Verhandlung dar�ber, was uns bedroht, unser Selbstverst�ndnis als Gesellschaft pr�gt.
| Buchcover | Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Heimatbibliothek | Sammlung | Standort | Signatur | Beilagen | Band/Heft | URL | Exemplarnummer | Status | Hinweise | Fälligkeitsdatum | Barcode | Vormerkungen | Rang in Vormerkungen | Semesterapparate | |
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| E-Books | MWN Osteuropa Online-Ressource | E-26-e00530 (Regal durchstöbern(Öffnet sich unterhalb)) | Verfügbar | 77263 |
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Als sich Beate Zsch�pe am 8. November 2011 der Polizei stellt, spricht mit einem Mal ganz Deutschland �ber den NSU, das Versagen der Sicherheitsbeh�rden und die realen Gefahren des Rechtsterrorismus . Doch rechte Gewalt ist weder ein neues noch ein vereinzeltes Ph�nomen - vielmehr pr�gt sie die Bundesrepublik seit deren Gr�ndung. Barbara Manthe beleuchtet die Aktivit�ten des rechtsradikalen Untergrunds im Spiegel der gesellschaftlichen Debatten und Ersch�tterungen, die sie hervorriefen. Es ist eine lange, vielfach verdr�ngte Geschichte, die sich bis heute fortschreibt. "Da steht der Feind - und dar�ber ist kein Zweifel: dieser Feind steht rechts!" verk�ndete Reichskanzler Joseph Wirth 1922 in seiner Reichstagsrede nach dem Attentat auf Walther Rathenau. Auch Jahrzehnte sp�ter sollte diese Warnung noch wiederholt werden, oftmals ungeh�rt. Bombenanschl�ge in der Nachkriegszeit, das Oktoberfestattentat, die Mordserie des NSU, die Anschl�ge in Halle und Hanau: Rechtsterrorismus begleitet die Bundesrepublik seit ihren Anf�ngen und ersch�ttert sie bis heute. Im Visier stehen Juden und J�dinnen, Migrantinnen und Migranten, Linke, Feministinnen, Wohnungslose und die Idee einer offenen Gesellschaft selbst. Von der b�rgerlichen Mitte wie der Politik oftmals untersch�tzt oder ignoriert, fordert der Hass gegen alles �Fremde� zahlreiche Opfer. Barbara Manthe gibt erstmals einen �berblick �ber die Geschichte rechtsterroristischer Gewalt in der Bundesrepublik: Sie zeichnet nach, wie T�ter Netzwerke bilden, wie Politik und Gesellschaft zwischen Verharmlosung, Ignoranz und entschiedener Gegenwehr schwanken - und wie sehr die Verhandlung dar�ber, was uns bedroht, unser Selbstverst�ndnis als Gesellschaft pr�gt.
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