Nash Sovremennik Digital Archive (1933-2023) ; Elektronische Ressource
Materialtyp:
Fortlaufende RessourceSprache: Russisch East View Information ServicesInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online-RessourceSchlagwörter: SlawistikGenre/Form: | Elektronische DatenbankOnline-Ressourcen: Online-Zugang
| Buchcover | Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Heimatbibliothek | Sammlung | Standort | Signatur | Beilagen | Band/Heft | URL | Exemplarnummer | Status | Hinweise | Fälligkeitsdatum | Barcode | Vormerkungen | Rang in Vormerkungen | Semesterapparate | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Elektronische Datenbanken | MWN Osteuropa Online-Ressource | E-26-e00194 (Regal durchstöbern(Öffnet sich unterhalb)) | Verfügbar | 76834 |
Nash Sovremennik (Наш современник, Unser Zeitgenosse) wurde 1956 in Moskau auf Grundlage der von Maxim Gorki gegründeten Literaturzeitschrift Al’manakh (Альманах, Almanach; erschienen 1933–1955, ausgesetzt 1940–1947) gegründet und unter der Schirmherrschaft des Schriftstellerverbandes der RSFSR veröffentlicht. Es war eine der beliebtesten und angesehensten sowjetischen Literaturzeitschriften. Im Gegensatz zu vielen seiner zeitgenössischen Pendants, die eher Schriftsteller und junge Talente aus einem eher städtischen intellektuellen Umfeld anzogen, war Nash Sovremennik ein Pionier bei der Suche nach Talenten aus der russischen Glubinka und abgelegenen Provinzen und bot diesen Schriftstellern eine wichtige literarische Plattform, die anderswo nicht verfügbar war. Obwohl die Zeitschrift seit ihrer Gründung weitgehend den marxistisch-leninistischen Grundsätzen treu blieb, erlebte sie in den letzten Jahren der Sowjetunion eine dramatische ideologische Neuausrichtung. Sie entfernte sich von der kommunistischen Orthodoxie hin zu einem russischen neoslawophilen Konservatismus und Patriotismus, der sich aus ideologischen Gründen heftig gegen westliche politische und literarische Trends stellte. Die seit 1989 von Stanislaw Kunjajew geführte Zeitschrift entwickelte sich zu einem wichtigen literarischen und journalistischen Sprachrohr für russische Konservative und Traditionalisten.
Online-Angebot nicht frei zugänglich, Zugang nur im Lesesaal
Es gibt keine Kommentare für diesen Titel.