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Die Hildesheimer Stiftsfehde 1519-1523 / hrsg. von Arnd Reitemeier [electronic resource]

Mitwirkende(r): Reitemeier, Arnd [editor] | Nomos eLibrary (Online service)Materialtyp: TextTextSprache: DeutschVerlag: Göttingen Wallstein Verlag 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 327 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783835358898; 9783835388628Schlagwörter: Geschichte | History | Frühe Neuzeit | Mittelalter | Niedersachsen | Regionalgeschichte | Konflikt | Landesgeschichte | Luther | Militärgeschichte | Verbrennung | Fehde | Nordwestdeutschland | Bündniswesen | Belagerung | Schlacht | Soltau | TerritorialisierungAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext
Inhalte:
Einführung: Die Hildesheimer Stiftsfehde -- Die Hildesheimer Stiftsfehde 1519-1523 im Überblick. Akteure und Verlauf -- Der Quedlinburger Rezess als Vertrag. Formalia, Festlegungen, Sprache, Überlieferung -- Hildesheimer Domkapitulare und Bischof Johann – nicht nur – während der Stiftsfehde -- Der verstrickte Bruder. Gefangenschaft und Handlungsraum in einem adligen Bruderzwist -- Schaumburgische Perspektiven: die Grafen, der Adel und die Historiografie -- Die Position der Stadt Hildesheim während der Hildesheimer Stiftsfehde -- Geleitwesen im Kontext von Fehden im Reich des frühen 16. Jahrhunderts -- Vakanter Thron, riskanter Krieg. Die sogenannte »Hildesheimer Stiftsfehde« und der Braunschweig-Lüneburgische Krieg vom 18. April bis zum 28. Juni 1519 -- Friedensschlüsse im Reich des ausgehenden 15. / frühen 16. Jahrhunderts -- Der Notwehr-Komplex in der Hildesheimer Stiftsfehde. Eine Annäherung aus Sicht der Historischen Sicherheitsforschung -- Von Schulden und Beden. Die Kosten und wirtschaftlichen Folgen der Hildesheimer Stiftsfehde -- Der alltägliche Krieg. Eine Gewaltgeschichte der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) -- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren -- Ortsregister
Zusammenfassung: Die Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) war ein Vorbote vielfältiger Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts.Die Hildesheimer Stiftsfehde bezeichnet einen der größten Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts, der hier zeitweise sogar die Auseinandersetzungen um Luthers Lehre überschattete. Lange Zeit als letzte Fehde des Mittelalters bezeichnet, markiert sie den Übergang zu territorialen Auseinandersetzungen der Frühen Neuzeit, gekennzeichnet durch übergreifende Bündnisstrukturen und dynamische Akteursgefüge.Einerseits kam es zu typischen Fehdehandlungen wie dem Niederbrennen von Dörfern und der Belagerung von Städten und Burgen, andererseits aber nur zu wenigen großen Schlachten, darunter besonders der Schlacht bei Soltau im Juni 1519. Die Fehde vollzog sich zunächst im Schatten der Reichspolitik. Dann aber verlagerten sich die Handlungen in Folge von Intrigen, strategischen Überlegungen und politischen Bündnissen an den kaiserlichen Hof – mit für das Hildesheimer Bistum katastrophalen Gebietsverlusten. Für das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel war dies der Beginn eines erfolgreichen Territorialisierungsprozesses. Die unterschiedlichen Beiträge beleuchten den Ablauf, die Akteure, die Hintergründe und Folgen sowie die im Rahmen der Hildesheimer Stiftsfehde angewandten militärischen Techniken und eröffnen damit einen neuen Wissensstand sowohl für die Geschichte weiter Räume Niedersachsens als auch für die Forschung zum Beginn der Frühen Neuzeit im Allgemeinen.
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Einführung: Die Hildesheimer Stiftsfehde -- Die Hildesheimer Stiftsfehde 1519-1523 im Überblick. Akteure und Verlauf -- Der Quedlinburger Rezess als Vertrag. Formalia, Festlegungen, Sprache, Überlieferung -- Hildesheimer Domkapitulare und Bischof Johann – nicht nur – während der Stiftsfehde -- Der verstrickte Bruder. Gefangenschaft und Handlungsraum in einem adligen Bruderzwist -- Schaumburgische Perspektiven: die Grafen, der Adel und die Historiografie -- Die Position der Stadt Hildesheim während der Hildesheimer Stiftsfehde -- Geleitwesen im Kontext von Fehden im Reich des frühen 16. Jahrhunderts -- Vakanter Thron, riskanter Krieg. Die sogenannte »Hildesheimer Stiftsfehde« und der Braunschweig-Lüneburgische Krieg vom 18. April bis zum 28. Juni 1519 -- Friedensschlüsse im Reich des ausgehenden 15. / frühen 16. Jahrhunderts -- Der Notwehr-Komplex in der Hildesheimer Stiftsfehde. Eine Annäherung aus Sicht der Historischen Sicherheitsforschung -- Von Schulden und Beden. Die Kosten und wirtschaftlichen Folgen der Hildesheimer Stiftsfehde -- Der alltägliche Krieg. Eine Gewaltgeschichte der Hildesheimer Stiftsfehde (1519–1523) -- Verzeichnis der Autorinnen und Autoren -- Ortsregister

Die Hildesheimer Stiftsfehde (1519-1523) war ein Vorbote vielfältiger Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts.Die Hildesheimer Stiftsfehde bezeichnet einen der größten Konflikte im Norddeutschland des 16. Jahrhunderts, der hier zeitweise sogar die Auseinandersetzungen um Luthers Lehre überschattete. Lange Zeit als letzte Fehde des Mittelalters bezeichnet, markiert sie den Übergang zu territorialen Auseinandersetzungen der Frühen Neuzeit, gekennzeichnet durch übergreifende Bündnisstrukturen und dynamische Akteursgefüge.Einerseits kam es zu typischen Fehdehandlungen wie dem Niederbrennen von Dörfern und der Belagerung von Städten und Burgen, andererseits aber nur zu wenigen großen Schlachten, darunter besonders der Schlacht bei Soltau im Juni 1519. Die Fehde vollzog sich zunächst im Schatten der Reichspolitik. Dann aber verlagerten sich die Handlungen in Folge von Intrigen, strategischen Überlegungen und politischen Bündnissen an den kaiserlichen Hof – mit für das Hildesheimer Bistum katastrophalen Gebietsverlusten. Für das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel war dies der Beginn eines erfolgreichen Territorialisierungsprozesses. Die unterschiedlichen Beiträge beleuchten den Ablauf, die Akteure, die Hintergründe und Folgen sowie die im Rahmen der Hildesheimer Stiftsfehde angewandten militärischen Techniken und eröffnen damit einen neuen Wissensstand sowohl für die Geschichte weiter Räume Niedersachsens als auch für die Forschung zum Beginn der Frühen Neuzeit im Allgemeinen.

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