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Die poetische Konzertgesellschaft : Geschmack und Verhalten in der bürgerlichen Musikkultur 1781-1848 / von Sebastian Hansen [electronic resource]

Von: Hansen, Sebastian [author]Mitwirkende(r): Nomos eLibrary (Online service)Materialtyp: TextTextSprache: DeutschVerlag: Göttingen Wallstein Verlag 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 360 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783835357990; 9783835387799Schlagwörter: Geschichte | History | Frühe Neuzeit | Berlin | Dresden | Mozart | München | Kulturwandel | Musikgeschichte | Bürgertum | Wien | Leipzig | Beethoven | Musikkritik | Symphonie | Wiener Klassik | Haydn | Konzertwesen | KonzertpublikumAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext
Inhalte:
Einleitung -- 1. Annäherungen an die poetische Konzertgesellschaft. Bürgerliche Gesellschaft und Geschmacksfragen -- 2. Die öffentliche Bildung der Konzertgesellschaft. Zur Symphonie-Rezeption in den Medien -- 3. Nahe bei den »Reformatoren des Kunstgeschmackes«. Die Wiener Konzertgesellschaften -- 4. Metamorphosen des Fortschritts. Die Leipziger Konzertgesellschaften -- 5. Vom Nutzen und Nachteil des Hofes. Die Berliner, Münchner und Dresdner Konzertgesellschaften -- 6. Wie es ihm gefällt. Geschmacksartikulationen des Konzertpublikums -- Fazit -- Dank -- Komponistenverzeichnis (Auswahl) -- Abkürzungsverzeichnis -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Abbildungsverzeichnis -- Personenregister
Zusammenfassung: Eine Frage des guten Geschmacks: In der revolutionären Zeit um 1800 veränderte Musik die Gesellschaft und das moderne Konzertwesen bildete sich heraus. Im ausgehenden 18. Jahrhundert vollzog sich im europäischen Konzertleben ein markanter Kulturwandel. Mit der Musik, insbesondere den Symphonien Beethovens, Mozarts und Haydns, entstand erstmals ein Kanon vorbildlicher Werke, dessen Herausbildung eng verflochten war mit dem Bestreben, das Konzert zu einer repräsentativen Institution des guten Geschmacks zu machen. Diese Etablierung einer schließlich dominanten Geschmacksprägung war allerdings nicht unproblematisch, stellte sie doch fortan alle Konzertbeteiligten vor die Herausforderung, sich über die Bedeutung und den Umgang mit den entsprechenden Musikwerken der bereits bekannten sowie der neu in Erscheinung tretenden Komponisten zu verständigen. Die Studie zeigt mit Blick auf die federführenden Konzertveranstalter, die Musikkritiker und das Publikum, wie sich dieser komplexe Prozess des Aushandelns von Geschmack abspielte. Exemplarisch werden hierbei Leipzig und Wien als die beiden bedeutendsten Schauplätze der benannten Entwicklung sowie im Vergleich hierzu Berlin, Dresden und München betrachtet. Angesichts des epochalen gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahrzehnten um 1800 veranschaulicht die Studie durch die Beschäftigung mit der facettenreichen Verbreitung eines neuen Verständnisses von kultureller Gemeinschaft auch den Wandel von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.
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Einleitung -- 1. Annäherungen an die poetische Konzertgesellschaft. Bürgerliche Gesellschaft und Geschmacksfragen -- 2. Die öffentliche Bildung der Konzertgesellschaft. Zur Symphonie-Rezeption in den Medien -- 3. Nahe bei den »Reformatoren des Kunstgeschmackes«. Die Wiener Konzertgesellschaften -- 4. Metamorphosen des Fortschritts. Die Leipziger Konzertgesellschaften -- 5. Vom Nutzen und Nachteil des Hofes. Die Berliner, Münchner und Dresdner Konzertgesellschaften -- 6. Wie es ihm gefällt. Geschmacksartikulationen des Konzertpublikums -- Fazit -- Dank -- Komponistenverzeichnis (Auswahl) -- Abkürzungsverzeichnis -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Abbildungsverzeichnis -- Personenregister

Eine Frage des guten Geschmacks: In der revolutionären Zeit um 1800 veränderte Musik die Gesellschaft und das moderne Konzertwesen bildete sich heraus. Im ausgehenden 18. Jahrhundert vollzog sich im europäischen Konzertleben ein markanter Kulturwandel. Mit der Musik, insbesondere den Symphonien Beethovens, Mozarts und Haydns, entstand erstmals ein Kanon vorbildlicher Werke, dessen Herausbildung eng verflochten war mit dem Bestreben, das Konzert zu einer repräsentativen Institution des guten Geschmacks zu machen. Diese Etablierung einer schließlich dominanten Geschmacksprägung war allerdings nicht unproblematisch, stellte sie doch fortan alle Konzertbeteiligten vor die Herausforderung, sich über die Bedeutung und den Umgang mit den entsprechenden Musikwerken der bereits bekannten sowie der neu in Erscheinung tretenden Komponisten zu verständigen. Die Studie zeigt mit Blick auf die federführenden Konzertveranstalter, die Musikkritiker und das Publikum, wie sich dieser komplexe Prozess des Aushandelns von Geschmack abspielte. Exemplarisch werden hierbei Leipzig und Wien als die beiden bedeutendsten Schauplätze der benannten Entwicklung sowie im Vergleich hierzu Berlin, Dresden und München betrachtet. Angesichts des epochalen gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahrzehnten um 1800 veranschaulicht die Studie durch die Beschäftigung mit der facettenreichen Verbreitung eines neuen Verständnisses von kultureller Gemeinschaft auch den Wandel von der ständischen zur bürgerlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts.

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