Rechter Geschichtsrevisionismus in Deutschland : Formen, Felder, Ideologie / hrsg. von Jens-Christian Wagner, Sybille Steinbacher [electronic resource]
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TextSprache: DeutschReihen: Dachauer Symposien zur Zeitgeschichte ; 22Verlag: Göttingen Wallstein Verlag 2025Auflage: 1. Auflage 2025Beschreibung: 207 S. online resourceInhaltstyp: Text Medientyp: Computermedien Datenträgertyp: Online ResourceISBN: 9783835358416; 9783835387973Schlagwörter: Geschichte | History | Fake News | Erinnerungskultur | Nationalismus | Nationalsozialismus | Social Media | Propaganda | Postkolonialismus | Rechtsterrorismus | Neue Rechte | Geschichtspolitik | Reichsbürger | Corona | Revisionismus | Metapolitik | Schuldabwehr | Corona-LeugnerAndere physische Formen: Printed edition: Online-Ressourcen: Volltext | Buchcover | Medientyp | Aktuelle Bibliothek | Heimatbibliothek | Sammlung | Standort | Signatur | Beilagen | Band/Heft | URL | Exemplarnummer | Status | Hinweise | Fälligkeitsdatum | Barcode | Vormerkungen | Rang in Vormerkungen | Semesterapparate | |
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| E-Books | MWN Osteuropa Online-Ressource | E-25-e00897 (Regal durchstöbern(Öffnet sich unterhalb)) | Verfügbar | 75780 |
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Einleitung -- Zwischen Schuldabwehr, Schuldumkehr und Instrumentalisierung. Rechter Geschichtsrevisionismus in Deutschland -- Covid-19 und die Folgen. Drei Formen des Geschichtsrevisionismus im Milieu der Pandemieleugnung -- Rechtsterrorismus als gewaltförmiger Geschichtsrevisionismus. Motive und Traditionen der Zerstörung von Geschichte und Gedenken im Kontext rechter Gewalt -- »Lasst uns Krieg führen!« Die Kampagne der extremen Rechten gegen die kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit -- Der Geschichtsrevisionismus der AfD. Akteure, Organe, Inhalte -- Digitale Parallelwelten. Revisionen von Vergangenheit und Gegenwart durch rechte Alternativmedien -- Ressentiment-Medien, »Metapolitik« und die Eroberung der Köpfe via Lektüre. Blicke nach Schnellroda und in andere Verlage der »Neuen Rechten« -- »Nationalmasochismus« und »jüdisches Privileg«. Zur alt- und neurechten Abwehr der Vergangenheitsbewältigung und ihrer postkolonialen Anverwandlung -- Geschichtsrevisionismus als Rechtsrevisionismus. Die historischen und juristischen Imaginationen der Reichsbürgerwelt -- Dank -- Autorinnen und Autoren -- Personenregister
Extreme Rechte instrumentalisieren, relativieren und verzerren die Geschichte. Geschichtsrevisionismus gehört zum ideologischen Kernbestand extrem rechten Denkens. Dreh- und Angelpunkt ist die Bewertung des Nationalsozialismus. Wer historisch tradierte nationale Größe postuliert, muss die NS-Verbrechen mindestens kleinreden. In den vergangenen Jahren sind – nicht zuletzt im Zuge der Proteste gegen Corona-Schutzmaßnahmen, durch den Aufstieg der AfD oder auch angeheizt durch die Putin-Propaganda – neue Spielarten des rechten Geschichtsrevisionismus popularisiert worden: Verharmlosung der NS-Verbrechen durch ahistorische Gleichsetzungen und Begriffsumdeutungen, Verschwörungslegenden, Reichsbürgerideologien, shoahbezogener Antisemitismus, wonach Juden angeblich eine Mitschuld am Judenhass tragen, und identitäre Geschichtsbilder. In interdisziplinärer Perspektive widmen sich die Autorinnen und Autoren des Bandes den unterschiedlichen Erscheinungsformen des rechten Geschichtsrevisionismus in Deutschland. Vorgestellt werden die wichtigsten geschichtsrevisionistischen Argumentationsmuster, ihre Funktionen und ihre Protagonisten. Aus dem Inhalt: Volker Weiß: »Lasst uns Krieg führen!«. Die Kampagne der extremen Rechten gegen die kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit Maik Tändler: »Nationalmasochismus« und »jüdisches Privileg«: Zur alt- und neurechten Abwehr der Vergangenheitsbewältigung und ihrer postkolonialen Anverwandlung
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